Die Rennfahrerkarriere von Mark Webber in Bildern

Nachwuchsformeln, GT-Sport mit Mercedes, Formel 1 mit Minardi, Jaguar, Williams und Red Bull, und schließlich WEC mit Porsche: Die Motorsportkarriere von Mark Webber in Wort und Bild!

1994 bis 1997: Formel Ford und Formel 3

1994 bis 1997: Formel Ford und Formel 3
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Mark Webber (geboren am 27. August 1976 in Queanbeyan in Australien) beginnt seine professionelle Motorsportkarriere klassisch in den Nachwuchsformeln. Über die Australische Formel Ford findet er den Weg nach Großbritannien und holt dort seinen 1. großen Sieg: beim Formel-Ford-Festival 1996 in Brands Hatch. Zur Saison 1997 steigt er in die Formel 3 auf.

1998: GT-WM mit dem Mercedes CLK

1998: GT-WM mit dem Mercedes CLK
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Nach nur einer Formel-3-Saison wechselt Webber in den GT-Sport. Zusammen mit Bernd Schneider wird er im Mercedes CLK nach 5 Saisonsiegen Gesamtdritter der FIA GT-WM 1998. Den Titel gewinnen die Teamkollegen Klaus Ludwig und Ricardo Zonta. 1998 fährt Webber zudem erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans, fällt aber zusammen mit Ludwig und Schneider aus.

1999: Le Mans mit dem Mercedes CLR

1999: Le Mans mit dem Mercedes CLR
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1999 tritt Mercedes nicht mehr in der FIA GT-WM an, dafür aber mit dem brandneuen CLR erneut bei den 24 Stunden von Le Mans. Doch das Ganze entwickelt sich zum Drama.

1999: 2 Überschläge in Le Mans

1999: 2 Überschläge in Le Mans
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Weil die Mercedes CLR auf den Kuppen des Circuit de la Sarthe Unterluft bekommen, ereignen sich 3 Überschläge. Webber sitzt im Training und im Warmup bei 2 dieser 3 Überschläge am Steuer, kommt aber in beiden Fällen mit dem Schrecken davon. Der CLR, für den der Australier zusammen mit Jean-Marc Gounon und Marcel Tiemann gesetzt ist, ist noch vor dem Rennstart Schrott. Das Schwesterauto legt im Rennen mit Peter Dumbreck am Steuer den letzten Überschlag hin.

2000 und 2001: Formel 3000

2000 und 2001: Formel 3000
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Webber kehrt nach dem Le-Mans-Drama zurück in den Formelsport und fährt 2 Jahre lang in der Formel 3000. Die Saison 2001 beendet er für Super Nova Racing als Vize-Champion hinter dem überlegenen Champion Justin Wilson.

2001: Formel-1-Testfahrer bei Benetton

2001: Formel-1-Testfahrer bei Benetton
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2001 ist auch das Jahr, in dem Webber seinen ersten Formel-1-Vertrag unterschreibt: bei Benetton als Testfahrer. Die gleiche Rolle nimmt Fernando Alonso ein. Die Stammfahrer sind Giancarlo Fisichella und Jenson Button.

2002: Formel-1-Debüt mit Minardi

2002: Formel-1-Debüt mit Minardi
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Seine Premierensaison in der Formel 1 absolviert Webber aber nicht für Benetton, sondern für Minardi. Teamkollege ist Alex Yoong.

Melbourne 2002: WM-Punkte beim Formel-1-Debüt

Melbourne 2002: WM-Punkte beim Formel-1-Debüt
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Sein 1. Formel-1-Rennen, den Grand Prix von Australien 2002 in Melbourne, beendet Webber mit dem unterlegenen Minardi-Asiatech PS02 sensationell auf Platz 5. Dafür gibt es 2 WM-Punkte. Mehr noch: ...

Melbourne 2002: WM-Punkte beim Formel-1-Debüt

Melbourne 2002: WM-Punkte beim Formel-1-Debüt
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... Webber darf nach dem Rennen sogar auf das Podest und grüßt von dort zusammen mit Minardi-Teamchef Paul Stoddart, der ebenfalls Australier ist, die jubelnde Zuschauermenge.

2003: Wechsel zu Jaguar

2003: Wechsel zu Jaguar
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Nach seiner Rookie-Saison bei Minardi wechselt Webber zur Formel-1-Saison 2003 zu Jaguar und ist dort Teamkollege von Antonio Pizzonia. Für die letzten 5 Saisonrennen wird Pizzonia allerdings von Justin Wilson abgelöst.

2003: Dreimal Platz 6 mit dem Jaguar R4

2003: Dreimal Platz 6 mit dem Jaguar R4
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Webbers beste Ergebnisse in seiner 1. Jaguar-Saison sind drei 6. Plätze, unter anderem beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring. Webber bleibt bei Jaguar, doch ...

2004: Wenig zu holen mit dem Jaguar R5

2004: Wenig zu holen mit dem Jaguar R5
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... mit dem R5 ist in der Saison 2004 (Teamkollege ist Christian Klien) wenig zu holen. Nach 7 Punkteplatzierungen im Vorjahr gelingen nur noch deren 4 und WM-Platz 13, nachdem es 2003 noch WM-Platz 10 geworden ist.

2005: Wechsel zu Williams

2005: Wechsel zu Williams
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Zur Saison 2005 dockt Webber bei BMW-Williams an. Teamkollege ist Nick Heidfeld und abermals Pizzonia, der die letzten 5 Saisonrennen anstelle von Heidfeld fährt.

Monte Carlo 2005: 1. Podestplatz in der Formel 1

Monte Carlo 2005: 1. Podestplatz in der Formel 1
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Beim Grand Prix von Monaco 2005 in Monte Carlo fährt Webber erstmals in seiner Formel-1-Karriere auf das Podest: Platz 3. Die Gesamtwertung schließt der Australier auf Platz 10 ab.

2006: Absturz in 2. Williams-Saison

2006: Absturz in 2. Williams-Saison
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Wie schon bei Jaguar, so ist auch Webbers 2. Saison bei Wiliams schlechter als die vorherige. Das Team verliert BMW als Motorenpartner und setzt auf Cosworth. Mit dem FW28 fährt Webber nur dreimal in die Punkteränge: WM-Platz 14.

2007: Wechsel zu Red Bull

2007: Wechsel zu Red Bull
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Für die Saison 2007 vollzieht Webber den 3. und gleichzeitig letzten Teamwechsel seiner Formel-1-Karriere. Er dockt bei Red Bull Racing an. Das Team ging 2 Jahre zuvor aus dem Jaguar-Rennstall hervor. David Coulthard ist in den Jahren 2007 und 2008 Webbers Teamkollege.

Nürburgring 2007: 1. Podestplatz als Red-Bull-Pilot

Nürburgring 2007: 1. Podestplatz als Red-Bull-Pilot
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Webbers Highlight der Saison 2007 ist Platz 3 beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring. Der Kurs in der Eifel ist eine der Paradestrecken des Australiers. Auf dieser wird er später noch große Siege feiern. Seine 1. Saison in Diensten von Red Bull Racing schließt Webber auf WM-Platz 12 ab.

2008: Mühsamer Weg in Richtung Spitze

2008: Mühsamer Weg in Richtung Spitze
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Mit dem Red Bull RB4 der Saison 2008 legt Webber eine konstante Saison hin. Auf das Podest schafft er es aber nicht. Highlight ist Platz 4 in Monte Carlo. Am Saisonende schlägt WM-Rang 11 zu Buche.

Nürburgring 2009: Der 1. Formel-1-Sieg

Nürburgring 2009: Der 1. Formel-1-Sieg
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Der Knoten in Webbers Grand-Prix-Karriere platzt - wo sonst - auf dem Nürburgring. Beim Grand Prix von Deutschland 2009 kreuzt er mit seinem Red Bull RB5 als Sieger die Ziellinie.

Nürburgring 2009: Der 1. Formel-1-Sieg

Nürburgring 2009: Der 1. Formel-1-Sieg
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Seinen 1. Sieg in der Formel 1 feiert Webber auf dem Podest des Nürburgrings ausgelassen! Im weiteren Saisonverlauf siegt er auch in Sao Paulo und beendet die Saison auf WM-Platz 4.

2010: Die stärkste Formel-1-Saison

2010: Die stärkste Formel-1-Saison
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2010 fährt Webber seine stärkste Saison in der Formel 1. Dem Sieg beim Grand Prix von Spanien in Barcelona lässt er ...

2010: Der 1. Monaco-Sieg

2010: Der 1. Monaco-Sieg
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... seinen 1. Triumph im Fürstentum Monaco folgen. Im teaminternen Duell mit Sebastian Vettel, der seit 2009 an Webbers Seite fährt, hat der Australier in der 1. Saisonhälfte 2010 die Oberhand.

Istanbul 2010: Teaminterne Kollision mit Sebastian Vettel

Istanbul 2010: Teaminterne Kollision mit Sebastian Vettel
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Beim Grand Prix der Türkei in Istanbul, der auf die Webber-Siege von Barcelona und Monte Carlo folgt, geraten der Australier und Teamkollege Vettel im Kampf um die Führung aneinander: Für Vettel ist Feierabend, Webber schafft es noch aufs Podium.

Valencia 2010: Riesenglück bei Horrorcrash

Valencia 2010: Riesenglück bei Horrorcrash
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Im Sommer 2010 erlebt Webber den heftigsten Unfall seiner Formel-1-Karriere. Beim Grand Prix von Europa in Valencia fährt er mit seinem Red Bull RB6 an der schnellsten Stelle des Stadtkurses mit 310 km/h auf den Lotus von Heikki Kovalainen auf, steigt auf, überschlägt sich in der Luft und kracht ungebremst in die Reifenstapel. Webber kommt ohne Verletzungen davon - Glück gehabt!

Abu Dhabi 2010: Titelkandidat beim Saisonfinale

Abu Dhabi 2010: Titelkandidat beim Saisonfinale
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In der 2. Saisonhälfte 2010 holt Vettel auf. Beim Finale in Abu Dhabi kämpfen die beiden Red-Bull-Piloten zusammen mit Fernando Alonso (Ferrari) und Lewis Hamilton (McLaren) um den WM-Titel. Bei Webber geht die Strategie nicht auf, Weltmeister wird Vettel.

2011: Nur ein Saisonsieg

2011: Nur ein Saisonsieg
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Nach WM-Platz 3 in der Saison 2010 schließt Webber auch die Saison 2011 als Gesamtdritter ab. Ein Sieg gelingt ihm aber erst beim Saisonfinale in Sao Paulo, als Teamkollege Vettel längst zum 2. Mal als Weltmeister feststeht.

2012: Der 2. Monaco-Sieg

2012: Der 2. Monaco-Sieg
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2012 triumphiert Webber abermals beim prestigeträchtigen Grand Prix von Monaco in Monte Carlo. Diesen Sieg feiert er nicht nur auf der Strecke, sondern ...

2012: Der 2. Monaco-Sieg

2012: Der 2. Monaco-Sieg
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... auch abseits, und zwar im Swimmingpool der Energy-Station von Red Bull.

Silverstone 2012: Der letzte Formel-1-Sieg

Silverstone 2012: Der letzte Formel-1-Sieg
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Saisonsieg Nummer 2 im Jahr 2012 gelingt Webber beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone mit Sonderdesign am Red Bull RB8. Es ist ...

Silverstone 2012: Der letzte Formel-1-Sieg

Silverstone 2012: Der letzte Formel-1-Sieg
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... der 9. und gleichzeitig letzte Sieg in der Formel-1-Karriere des Australiers, die insgesamt 12 Jahre umfassen wird. Während Webber die Saison 2012 auf Gesamtplatz 6 abschließt, holt Teamkollege Vettel seinen 3. WM-Titel.

Sepang 2013: Stallorderaffäre bei Red Bull

Sepang 2013: Stallorderaffäre bei Red Bull
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2013, Webbers letzte Saison, beginnt mit Knatsch. Beim 2. Saisonrennen, dem Grand Prix von Malaysia in Sepang, kommt es zur berühmt-berüchtigten "Multi 21"-Stallorderaffäre. Vettel (Startnummer 1) wird angewiesen, hinter Webber (Startnummer 2) zu bleiben. Doch der Deutsche überholt und ...

Sepang 2013: Stallorderaffäre bei Red Bull

Sepang 2013: Stallorderaffäre bei Red Bull
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... ist wenige Runden später der Sieger. Auf dem Podium haben sich die beiden Teamkollegen wenig zu sagen. Webber ist ob der ignorierten Anweisung seitens Vettel entsprechend sauer und verliert früh den Faden im WM-Kampf.

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1
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Webbers Formel-1-Karriere geht beim Saisonfinale 2013, dem Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo, mit Platz 2 zu Ende. Seine letzte Auslaufrunde als Formelfahrer legt der Australier ohne Helm zurück.

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1
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Bei der letzten gemeinsamen Siegerehrung vertragen sich die beiden Red-Bull-Piloten wieder. Vettel beendet die Saison mit 13 Siegen überlegen als Weltmeister. Der 2013 sieglos gebliebene Webber ...

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1

Sao Paulo 2013: Abschied aus der Formel 1
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... holt zum 3. Mal in seiner Formel-1-Karriere WM-Platz 3 und wechselt nach der Abschiedsparty die Fronten.

2014: Wechsel in die WEC

2014: Wechsel in die WEC
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2014 markiert für Webber das Debüt in der Langstrecken-WM (WEC). Der Australier ist Werksfahrer im LMP1-Team von Porsche und fährt den 919 Hybrid mit der Startnummer 20 zusammen mit Timo Bernhard und Brendon Hartley.

6h Silverstone 2014: Podestplatz beim WEC-Debüt

6h Silverstone 2014: Podestplatz beim WEC-Debüt
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Sein WEC-Debüt, die 6 Stunden von Silverstone 2014, beendet Webber zusammen mit Bernhard und Hartley auf Anhieb auf dem Podest: Platz 3.

6h Sao Paulo 2014: Erneut Riesenglück bei Horrorcrash

6h Sao Paulo 2014: Erneut Riesenglück bei Horrorcrash
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Beim WEC-Saisonfinale 2014, den 6 Stunden von Sao Paulo, erlebt Webber einen Crash, der von den Folgen her jenen aus Valencia 2010 in den Schatten stellt. Nach Kollision mit dem überrundeten Ferrari von Matteo Cressoni schlägt der Porsche 919 heftig in die Streckenbegrenzung ein und wird in der Mitte geiteilt. Webber muss ins Krankenhaus. Die Diagnose lautet: Gehirnerschütterung und Prellungen - einmal mehr Glück gehabt!

24h Le Mans 2015: So nah wie nie am Le-Mans-Sieg dran

24h Le Mans 2015: So nah wie nie am Le-Mans-Sieg dran
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Für die WEC-Saison 2015 bleibt das Trio Bernhard/Webber/Hartley zusammen, fährt nun aber mit der Startnummer 17 und bei den 24 Stunden von Le Mans einmalig in Rot. Der Sieg wird knapp verpasst, denn ...

24h Le Mans 2015: So nah wie nie am Le-Mans-Sieg dran

24h Le Mans 2015: So nah wie nie am Le-Mans-Sieg dran
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... nach den 24 Rennstunden beim WEC-Saisonhöhepunkt stehen Webber, Bernhard und Hartley auf Platz 2. Den prestigeträchtigen Le-Mans-Sieg holen die Rookies im Porsche-Team: Nick Tandy, Earl Bamber und Nico Hülkenberg.

6h Nürburgring 2015: Der 1. WEC-Sieg

6h Nürburgring 2015: Der 1. WEC-Sieg
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Seinen 1. Sieg in der WEC feiert Webber - wo sonst - auf dem Nürburging. Er gewinnt das 6-Stunden-Rennen in der Eifel, das die WEC-Premiere in Deutschland markiert, zusammen mit ...

6h Nürburgring 2015: Der 1. WEC-Sieg

6h Nürburgring 2015: Der 1. WEC-Sieg
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... seinen Kollegen Bernhard (rechts) und Hartley (2. von links) und feiert mit diesen entsprechend auf dem Siegerpodest. Im weiteren Saisonverlauf gelingen dem Trio 3 weitere Siege (Austin, Fuji und Shanghai) und ...

WEC-Champion 2015

WEC-Champion 2015
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... beim Saisonfinale, den 6 Stunden von Bahrain, der Titelgewinn. Mark Webber, Timo Bernhard (rechts) und Brendon Hartley (links) sind die WEC-Champions 2015!

2016: Die letzte Saison im Motorsport

2016: Die letzte Saison im Motorsport
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Ein Jahr nach dem Titelgewinn in der WEC geht die Motorsportkarriere von Mark Webber zu Ende. Im Alter von 40 Jahren tritt er nach 12 Jahren Formel 1 und 3 Jahren WEC von der aktiven Bühne ab, um sich einer neuen Rolle zu widmen: Markenbotschafter für Porsche.

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Rennserien ALLGEMEINES , Formel 1 , Le Mans , WEC
Fahrer Mark Webber
Teams Minardi , Jaguar Racing , Williams , Red Bull Racing , Porsche Team
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