Rallye Dakar 2017: Doping-Skandal um russische Motorradfahrerin

Anastasiya Nifontova, die im Jahr 2015 den Cross-Country-WM-Titel gewann, wurde kurz vor ihrem geplanten Debüt bei der Rallye Dakar des Dopings überführt.

Nach dem Tennis und dem Schwimmsport vermeldet nun auch der Motorsport einen Dopingfall eines russischen Athleten. Anastasiya Nifontova, die für Januar 2017 ihr Debüt bei der Rallye Dakar geplant hat, wurde vom Motorrad-Weltverband (FIM) vorübergehend gesperrt.

In einer Urinprobe der russischen Motorradfahrerin wurde Meldonium nachgewiesen. Mit dieser Substanz wurden zu Beginn des Jahres bereits die Tennisspielern Maria Sharapova und die Schwimmerin Yulia Efimova ertappt.

Laut FIM-Statement hat Nifontova gemäß Artikel 7.9.3.2. des Anti-Doping-Gesetzes "das Recht auf Anforderung und Analyse einer B-Probe". Dass sie von diesem Recht Gebrauch machen wird, hat die 37-jährige Russin umgehend verlauten lassen.

Größter sportlicher Erfolg in der Karriere Nifontovas ist der Gewinn des Cross-Country-WM-Titels 2015.

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Rennserien Dakar , Cross-Country Rally
Fahrer Anastasiya Nifontova
Artikelsorte News
Tags dakar, doping, motorrad