Die Audi-Stimmen zum DTM-Test in Hockenheim

Das sagen die acht Audi-Fahrer nach den DTM-Testfahrten in Hockenheim.

Dieter Gass, DTM-Leiter bei Audi: „Nach einem langen Winter und diesem abschließenden Test kann ich es nicht erwarten, dass die Saison endlich losgeht. Wir haben im Winter an unserem Audi RS 5 DTM noch einmal viel Detailarbeit geleistet. Das war überwiegend Sisyphusarbeit im Setup-Bereich, mehr erlaubt uns das Reglement derzeit nicht. Der Test lief gut. Wie gut unsere Wettbewerber gearbeitet haben, werden wir aber erst im Qualifying für das erste Rennen in Hockenheim sehen. Es wird sehr spannend, denn in der DTM wird alles dafür getan, ein ausgeglichenes Feld zu haben und den Fans spektakuläre Rennen zu bieten. Viel wichtiger als die Rundenzeiten ist, dass unserer Fahrer ein positives Feedback gegeben haben. Das zeigt, dass wir im Winter in die richtige Richtung gearbeitet haben. Und natürlich ist es erfreulich, dass wir vier Tage ohne größere Zwischenfälle erlebt haben und insgesamt fast 8.700 Testkilometer absolvieren konnten. Das hilft bei der weiteren Vorbereitung bis zum Saisonstart.“

 

Mattias Ekström (Abt): „Ich bin sehr viele Runden gefahren und wir haben viel gelernt – nicht nur Dinge, die einen schneller machen. Wir haben auch ein paar Dinge ausprobiert, von denen wir nun wissen, dass wir sie nicht mehr versuchen müssen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Test, freue mich auf ein paar freie Tage, die Analyse der vielen Daten, die wir hier gesammelt haben, und natürlich darauf, in vier Wochen zum Auftakt nach Hockenheim zurückzukehren. Auch die Reifentests für 2017 waren interessant. Ich hatte drei sehr erfreuliche Tage hier und kann es kaum erwarten, dass es bald richtig losgeht.“

Jamie Green (Rosberg): „Wir hatten einige Punkte auf der Liste, die das Team Rosberg und Audi für den Test vorbereitet hatten und dabei noch mehr über unser Auto gelernt. Ich hatte das Glück, an beiden Tagen gutes Wetter zu haben und viele Runden im Trockenen zu fahren. Wir konnten alle Punkte der Liste abarbeiten und eine Menge Daten sammeln, die wir nun analysieren werden. Auch die Longruns, die wir absolviert haben, waren vielversprechend. Schade war, dass ich am Freitag die letzte Stunde verpasst habe, weil ich einen kleinen Ausritt in der Zielkurve hatte. Zum Glück waren wir mit unserem Programm schon fast durch.“

Bildergalerie: DTM-Test in Hockenheim

Miguel Molina (Abt): „Es war schön und wichtig, nach einer so langen Winterpause endlich wieder im Auto zu sitzen. Es war gut, all die Veränderungen und Verbesserungen, die es im Winter gegeben hat, beim Fahren selbst zu spüren. Es waren zwei gute Tage. Die Witterungsbedingungen waren nicht perfekt und haben unseren Testplan ein wenig durchkreuzt. Wir haben trotzdem gute Erkenntnisse gewonnen. Ich denke, wir sind bereit für das erste Rennen. Nun geht es darum, von Anfang an alles auf den Punkt zu bringen.“

Edoardo Mortara (Abt): „Der erste Tag war etwas durchwachsen. Wir hatten ein paar kleinere Schwierigkeiten, weshalb wir etwas weniger auf der Strecke waren als geplant. Der zweite Tag war dagegen sehr positiv. Ich konnte viele Runden fahren. Es war einer der besten Testtage, den ich je in der DTM hatte. Wir haben gute Wege gefunden, in welche Richtung wir das Setup für meinen Fahrstil optimieren können. Ich verlasse Hockenheim nach diesen beiden Tagen mit einem positiven Gefühl.“

 

Nico Müller (Abt): „Der Test war sehr gut, auch wenn wir durch das Wetter einen Tag mehr oder weniger verloren haben. Unser Testprogramm wurde dadurch etwas verkürzt. Aber das, was wir probiert haben, war ziemlich positiv. Die Jungs bei Audi Sport und bei Abt haben im Winter einen tollen Job gemacht und noch einmal ein paar Hundertstel aus dem Auto herausgekitzelt. Wir hoffen, dass uns das hilft, in dieser Saison vorne dabei zu sein. Ich fühle mich bereit wie noch nie und auch bei Abt sehr wohl. Von mir aus kann es losgehen.“

Mike Rockenfeller (Phoenix): „Es wurde Zeit, endlich wieder ein DTM-Auto zu fahren. Aber der Test war für alle gut: das Team, die Mechaniker, die Ingenieure – ganz besonders natürlich auch in Bezug auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Renningenieur Arnau (Niubo). Wir hatten einiges auf der Agenda, eine große Menge davon konnten wir abarbeiten. Das wird uns für diese Saison helfen. Im letzten Jahr waren wir in Sachen Setup etwas verunsichert. Jetzt haben wir eine klare Linie. Das gibt mehr Sicherheit und hat sich hier gut angefühlt. Jedes Mal, wenn ich im Auto war, war ich konkurrenzfähig. Wir hatten schon deutlich schlechtere ITR-Tests ...“

Bildergalerie: DTM-Test in Monteblanco

Timo Scheider (Phoenix): „Ich bin zufrieden, dass mein Level nach sechs Monaten Pause so gut war. Wir haben die beiden Tage erwischt, an denen es anfangs geregnet hat, aber es auch jeweils trockene Bedingungen am Nachmittag gab. Das war zwei in einem: Wir konnten beide Situationen testen und waren in beiden Situationen sehr schnell. Ich glaube, das war mein bester Vorsaisontest seit vielen Jahren. Ich bin zufrieden mit beiden Tagen. Nun werden wir beim Saisonauftakt in Hockenheim sehen, wie gut wir in diesem Jahr vorbereitet sind.“

Adrien Tambay (Rosberg): „Ich fühle mich in meinem neuen Team sehr wohl. Wir arbeiten toll zusammen, die Arbeitsweise passt. Wir waren voll darauf fokussiert, das Beste aus den beiden Testtagen zu holen, die wir hatten. Leider waren die Witterungsbedingungen an beiden Tagen ziemlich wechselhaft. Wir konnten im Trockenen deshalb nicht ganz so viel von unserer Liste abarbeiten wie erhofft. Aber die Rundenzeiten am zweiten Tag waren okay. Es wird sich zeigen, wo wir beim ersten Rennen stehen. Bis dahin heißt es: Daten analysieren und Kraft sammeln für den Saisonstart.“

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Test in Hockenheim, April
Rennstrecke Hockenheim
Fahrer Timo Scheider , Mattias Ekström , Mike Rockenfeller , Miguel Molina , Jamie Green , Edoardo Mortara , Adrien Tambay , Nico Müller
Artikelsorte News
Tags audi, dtm, hockenheim, hockenheimring