DTM-Finale: Das sagen die Titelkandidaten zum Samstagsrennen

Marco Wittmann (BMW) hat seinen Vorsprung auf Edoardo Mortara (Audi) ausgebaut, aber noch ist in Hockenheim nichts entschieden.

Denn der Abstand zwischen Wittmann und Mortara beträgt 17 Punkte – und am Sonntag sind noch maximal 25 Zähler zu holen.

"Es ist gut für die DTM, dass die Meisterschaft erst am Sonntag entschieden wird", meint Wittmann, der von einem "positiven" Tag spricht. "Wir haben alles richtig gemacht und den Vorsprung um 3 Punkte ausgebaut. Das ist wichtig. Denn diese 3 Punkte können am Ende entscheidend sein."

Er denke aber noch nicht an den möglichen Titelgewinn. "Ich schiebe es nach wie vor weg. Du musst erst einmal dein Rennen fahren", sagt Wittmann. "Und wenn es am Ende klappt, kannst du dich freuen."

Dafür muss sich BMW allerdings noch steigern, wie Sportchef Jens Marquardt betont. "Wir müssen schauen, dass wir unsere Qualifying-Pace ins Rennen hinüberretten, um dann voll anzugreifen."

Schon ein 5. Platz reicht Wittmann im DTM-Sonntagslauf – unabhängig davon, was Mortara erreicht. "Ich weiß, was ich zu tun habe", sagt der Deutsche. "Aber es ist noch nicht vorbei. Und Audi ist schnell, vor allem im Rennen."

Genau das hat Mortara im Samstagsrennen unter Beweis gestellt. Der Italiener fuhr binnen weniger Runden von Rang 8 auf Position 3 nach vorn.

"Es war ein schwieriges Rennen", sagt Mortara, "aber von Platz 8 auf Platz 3, das ist in Ordnung. Ich habe viel gekämpft und bin ganz zufrieden, denn ich habe alles gegeben."

"Ich werde auch morgen kämpfen", verspricht der Audi-Pilot und merkt an: "Es war mit 14 Punkten Rückstand schon schwierig, jetzt ist es noch schwieriger. Aber man kann nie wissen, wie es ausgeht."

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Hockenheim 2
Rennstrecke Hockenheim
Fahrer Edoardo Mortara , Marco Wittmann
Artikelsorte News
Tags audi, bmw, dtm, finale, hockenheim, hockenheimring, titelkampf