#schiebihnraus: Strafverfahren gegen Timo Scheider eingestellt

Die #schiebihnraus-Affäre von Spielberg aus der DTM-Saison 2015 ist für Timo Scheider nach der Einstellung des Strafverfahrens endgültig erledigt.

„Endlich kann ich an 2015 einen Haken machen“, schrieb der deutsche Audi-Fahrer in den sozialen Netzwerken. „Nach langer Zeit des Wartens“ seien sämtliche Verfahren abgeschlossen.

„Wir haben alle unsere Lehren gezogen und können jetzt mit voller Konzentration an 2016 arbeiten“, meint Scheider. „Ich bin wieder bereit.“

Scheider ist erst am Wochenende gemeinsam mit seinen sieben Fahrerkollegen bei Audi für die DTM-Saison 2015 bestätigt worden.

Beim Österreich-Gastspiel der DTM in Spielberg war Scheider in der Schlussphase des Rennens mit Mercedes-Fahrer Robert Wickens kollidiert, was auch dessen Markenkollege und späteren DTM-Champion Pascal Wehrlein ins Aus riss.

Weil Scheider just vor der Kollision den Funkspruch „Timo, schieb ihn raus“ von Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich erhalten hatte, wurden sowohl vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) als auch vor Ort in Österreich entsprechende Untersuchungen eingeleitet.

Ullrich erhielt für den Rest der DTM-Saison ein Boxengassen-Verbot und musste sich vom Teamfunk fernhalten, Scheider wurde mit einer Rennsperre belegt und konnte nicht in Moskau antreten. Statt ihm saß Audi-Testfahrer Antonio Giovinazzi im RS 5 DTM.

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