Sparmaßnahmen: DTM-Boxenstopp künftig mit weniger Personal

Ab der DTM-Saison 2017 soll bei den Boxenstopps gespart werden, indem weniger Personal eingesetzt wird.

"Wir haben teilweise Leute da, die nur Boxenstopps machen. Das ist der falsche Weg", sagt Mercedes-Teamchef Ulrich Fritz. "Es kostet Geld und dem Zuschauer hilft es nicht weiter."

Deshalb soll die die Anzahl an Mechanikern beim Reifenwechsel reduziert werden.

"Wir wollen ein spannendes und sicheres System, das die menschliche Komponente wieder in den Vordergrund stellt", sagt Fritz. "Es muss nicht sein, dass man 14 Leute beim Boxenstopp hat."

Verabschiedet ist es aber noch nicht. "Wir diskutieren noch", meint Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Auch darüber, ob die beim Boxenstopp eingesetzten Anlagen und Werkzeuge nicht einen Schritt zu weit gehen. "Da sind Prototypen-Teile und –Softwares im Einsatz, die jeder Hersteller für sich selbst entwickelt", erklärt Fritz und bezeichnet dies als "Schwachsinn".

Schon 2017 könnten Audi, BMW und Mercedes nicht nur mit verkleinerten Boxencrews, sondern auch mit Einheitswerkzeugen wie Ampelanlagen oder Schlagschrauber antreten.

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Rennserien DTM
Artikelsorte News
Tags ampelanlage, audi, bmw, boxencrew, boxenstopp, dieter gass, dtm, kosten, mechaniker, mercedes, reifenwechsel, schlagschrauber, ulrich fritz