Walter Röhrl: Heutige DTM motiviert Fahrer nicht mehr

Der frühere Rallye-Weltmeister und Ex-DTM-Pilot Walter Röhrl kann verstehen, dass Rennfahrer wie Martin Tomczyk oder Mattias Ekström die Lust an der DTM verlieren.

"Ich habe mit Mattias und Martin gesprochen. Beide sagen: Sie finden keine Befriedigung mehr. Die Technik sei zu wichtig, als Fahrer könne man nichts mehr beitragen. Das motiviert die Leute einfach nicht mehr", sagt Röhrl im Gespräch mit Sport1.

Die geplante Reduzierung der Fahrzeuge im Starterfeld, so Röhrl weiter, sei ebenfalls kritisch zu sehen. Schließlich reiche bald ein großer Crash mit mehreren Autos und "plötzlich sind nur noch zehn, elf Fahrzeuge unterwegs". Das sei schlichtweg zu wenig.

Daher meint Röhrl: "Es braucht einfach mehr Marken." Wie beispielsweise im GT-Masters, das der Rallye-Weltmeister von 1980 und 1982 als gutes Beispiel erwähnt. "Diese Markenvielfalt dort finde ich interessant. Das ist Rennen fahren."

Die DTM wiederum müsse aufpassen, dass ihr Wettbewerb "nicht zu steril" wirke.

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