135 Runden in Le Castellet: Mercedes testet Regenreifen für Pirelli

Mercedes-Testfahrer Pascal Wehrlein hat in Le Castellet die Reifentests für Formel-1-Lieferant Pirelli vorangetrieben und etliche Kilometer auf Regenreifen zurückgelegt.

Auf der künstlich bewässerten Rennstrecke in Südfrankreich spulte Wehrlein in einem modifizierten Vorjahresauto insgesamt 135 Runden ab und probierte dabei verschiedene Intermediate- und Regenreifen aus.

Für Pirelli war es bereits der zweite Test auf nasser Strecke, nachdem Ferrari schon im August in Fiorano ähnliche Probefahrten unternommen hatte.

Zur Vorbereitung auf die Formel-1-Saison 2017 verbleiben Pirelli noch 10 Tage, die von Mercedes (2), Red Bull Racing (5) und Ferrari (3) gestemmt werden. Abschließend folgt ein Gruppentest in Abu Dhabi.

Allerdings hat Pirelli die Relevanz der aktuellen Reifentests bereits in Frage gestellt, da die Testfahrzeuge nur eingeschränkt die Abtriebswerte der Saison 2017 simulieren könnten. Die Reifenfirma spricht von einer Abweichung um bis zu 40 Prozent. "So können wir die Daten zum Verschleiß nicht richtig auswerten", meint Pirelli-Sportchef Mario Isola.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Pascal Wehrlein
Teams Mercedes
Artikelsorte Testbericht
Tags 2017, abtrieb, entwicklung, f1, formel 1, intermediate, mario isola, pirelli, regenreifen