Adrian Newey: "Red Bull wird aus der Formel 1 gedrängt"

Laut Red-Bull-Designer Adrian Newey wird das Team nun mehr und mehr aus der Formel 1 gedrängt, nachdem die Trennung von Renault als „endgültig“ eingestuft wurde.

Weil Mercedes und auch Ferrari einem möglichen Motorendeal mit Red Bull eine Absage erteilt haben, steht der österreichisch-britische Rennstall noch immer ohne Antriebsstrang für die Formel-1-Saison 2016 da. Genau wie Schwesterteam Toro Rosso.

Red Bull hatte sich wenige Wochen zuvor vorzeitig von Langzeitpartner Renault getrennt. Doch in Russland hieß es plötzlich, man könnte die Zusammenarbeit neu aufnehmen.

Leider ist unsere Beziehung zu Renault quasi endgültig beendet. Der Rosenkrieg war zu heftig. Das war mehr als nur eine Beziehungskrise.

Adrian Newey

Newey erklärte jedoch am Montag nach dem Rennen, dass dies wohl ein Ding der Unmöglichkeit sei. Dafür sei das Verhältnis der beiden Parteien zu nachhaltig zerrüttet.

„Wir werden möglicherweise aus der Formel 1 gedrängt. Denn Mercedes und Ferrari haben abgelehnt, uns mit Motoren zu versorgen, weil sie Angst haben“, sagte Newey im Gespräch mit Reuters.

„Leider ist unsere Beziehung zu Renault quasi endgültig beendet. Der Rosenkrieg war zu heftig. Das war mehr als nur eine Beziehungskrise“, meint Newey und fügt hinzu: „Wir stehen also ohne Motor da.“

Die Renault-Aggregate hätten, so der Red-Bull-Designer, in der Tat nicht die gewünschte Leistung erbracht. „Da muss dringend nachgelegt werden. Es gibt seitens Renault aber keine klare Richtung, in die gearbeitet wird.“

„Und Red Bull sollte nicht in einer Position sein, wo das Team nur da ist, um die Startaufstellung zu füllen.“

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