Alexander Wurz über Halo: „Hoffentlich bereuen wir diese Entscheidung nicht“

Der frühere Formel-1-Fahrer Alexander Wurz fragt sich, ob es clever war von der Formel 1, den Cockpitschutz Halo nicht schon zur Saison 2017 einzuführen.

„Ich denke, diese Entscheidung führt die Formel 1 in vielerlei Hinsicht ins Ungewisse“, sagt Wurz in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Fahrergewerkschaft (GPDA).

„Warten wir die Begründung ab, aber man kann fast den Eindruck kriegen, hier ging es vorrangig um das Business und erst in zweiter Instanz um die Sicherheit.“

„Halo ist nicht sehr ästhetisch, aber die Forschung hat gezeigt, dass es Leben retten kann. Und in den Präsentationen des Automobil-Weltverbands wurde es als einsatzbereit verkauft. Außerdem wurden die Fahrzeuge nach meinem Wissensstand für Halo ausgelegt.“

Zudem müsse man die jetzige Formgebung von Halo nicht als Endstadium begreifen, meint Wurz. „Es könnte natürlich ständig verbessert und damit auch optisch ansprechender gestaltet werden.“

In jedem Fall wäre Halo ein „sicherer Anfang“ gewesen, erklärt Wurz. „Daher ist es ziemlich überraschend, dass die Formel 1 Halo nicht zur Saison 2017 einführt. Ich hoffe nur, wir bereuen diese Entscheidung nicht eines Tages.“

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Artikelsorte News
Tags cockpit, cockpitschutz, halo, sicherheit