Allan McNish: Hat die Formel 1 die falschen Rennen im Kalender?

Südkorea, Indien und Aserbaidschan: Der ehemalige Grand-Prix-Fahrer Allan McNish stellt den Formel-1-Kalender in Frage und fordert eine Kostensenkung sowie die Rückbesinnung auf Traditionsstrecken.

„Überall auf der Welt haben Rennen mit den gleichen Problemen zu kämpfen: Die Antrittsgebühren der Formel 1 sind einfach zu hoch“, schreibt McNish in seiner BBC-Kolumne.

Dies treffe vor allem Traditionsveranstaltungen wie den Großen Preis von Deutschland, der 2015 nicht ausgetragen werden konnte, oder den Großen Preis von Italien in Monza, der ebenfalls als gefährdet gilt.

„Gleichzeitig aber geht die Formel 1 in neue Märkte, die keinerlei Motorsport-Kultur haben – Südkorea, Indien oder Aserbaidschan zum Beispiel“, meint McNish.

„Und diese Länder sind dann auch ganz schnell wieder weg vom Fenster, wenn sie bemerken, dass auch sie es sich nicht leisten können. Deshalb“, so der Schotte, „muss sich die Formel 1 ganz dringend mit diesem Thema befassen.“

Werde Teil von etwas Großem!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Fahrer Allan McNish
Artikelsorte News
Tags kalender, rennkalender