Aus für den Grand Prix von Malaysia nach 2018

Der Tourismus- und Kulturminister von Malaysia erklärte am Montag, dass sein Land den Vertrag mit der Formel 1 nach dessen Auslaufen 2018 nicht verlängern werde.

Bereits vergangenen Monat erklärte der malaysische Jugend- und Sportminister Khairy Jamaluddin, dass sich sein Land künftig lieber auf die MotoGP konzentrieren und die Formel 1 aufgeben wolle. "Ich denke, wir sollten mit der Formel 1 aufhören. Zumindest für eine Weile. Die Kosten sind zu hoch, die Einnahmen begrenzt", schrieb Jamaluddin auf damals Twitter.

Immer weiter sinkende Ticketverkäufe und Zuschauerzahlen bereiten dem Rennen, das seit 1999 im Kalender ist, nach 20 Jahren nun den Garaus.

Am Montag erklärte der Tourismus- und Kulturminister Nazri Abdul Aziz, das der Vertrag mit der Formel 1 nicht verlängert werden würde.

"Der aktuelle Vertrag läuft von 2016 bis 2018 und sobald der ausgelaufen ist, wird es keine Formel 1 mehr geben", sagte Aziz gegenüber malaysischen Medien. "Die Zuschauerzahlen sinken und sie ist nicht mehr so atraktiv. Wie geben pro Jahr 300 Millionen Ringhit (ca. 91 Millionen Euro) dafür aus. Die Kosten für die Formel 1 haben sich im Vergleich zum ersten Jahr, in dem wir sie hatten, verzehnfacht."

Mit dieser Entscheidung ist Malaysia das zweite südostasiatische Land, das kein Interesse mehr an der Königsklasse hat. Laut Bernie Ecclestone will auch Singapur den Grand Prix aufgeben.

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