Bernie Ecclestone: "Sehe mich nicht in Kürze sterben"

Bernie Ecclestone betont, dass die Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media noch keine spürbaren Veränderungen gebracht habe und sieht sich selbst noch lange im Geschäft.

Seit der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media ist Chase Carey der neue starke Mann im Grand-Prix-Sport. Dies ist für den Moment freilich nur auf dem Papier so, wie Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone betont.

Ecclestone stellt heraus, dass sich der Liberty-Deal im Tagesgeschäft bislang kaum bis gar nicht bemerkbar macht und betont zudem, dass er sich selbst noch einige Jahre im Geschäft sieht.

"Für den Moment hat sich nichts verändert", sagt Ecclestone im Gespräch mit Motorsport.com, um zu präzisieren: "Die Gesellschafter sind andere, aber abgesehen davon hat sich nichts verändert."

Derzeit hält Liberty nicht mehr als 10 Prozent an der Formel 1. Ein Ausbau der Anteile ist mittelfristig zwar fest vorgesehen, doch Liberty-Boss Carey ist derzeit noch weit davon entfernt, Entscheidungen zu treffen.

"Ich bin überzeugt, dass sie sich einiger Dinge annehmen werden, sobald sie Kontrolle über die Firma haben. Bis dahin haben sie genug Zeit, um zu analysieren, was falsch läuft oder was sie für falsch halten", meint Ecclestone und kennt einen Eckpfeiler der Liberty-Philosophie genau: "Sie wollen mehr Rennen in Amerika."

Was seine eigene Zukunft betrifft, so kann sich Ecclestone durchaus vorstellen, noch länger als die im Zusammenhang mit dem Liberty-Deal verlautbarten 3 Jahre im Formel-1-Geschäft tätig zu sein. "Das mit den 3 Jahren ist eigentlich Blödsinn. Wir werden sehen, was passiert. Ich fühle mich fit und sehe mich nicht in Kürze sterben. Aber so etwas kann man ohnehin nicht planen. Es passiert einfach", so der 86-Jährige.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Bernie Ecclestone
Artikelsorte News
Tags ecclestone, f1, liberty