Bernie Ecclestone will aus Unfällen "ein bisschen Showbiz" machen

Bernie Ecclestone hat wieder einmal einen (fragwürdigen) Plan, um die Formel 1 attraktiver zu gestalten.

Denn ihm fehle derzeit vor allem das Element der Gefahr, das vergangene Formel-1-Jahre ausgezeichnet habe.

Ecclestone erklärt gegenüber britischen Medien: "Früher kamen die Leute zu einem Rennen und dachten, dass jemand sterben könnte. Aber so was wird nie mehr passieren. Heute weiß man, niemand kommt mehr ums Leben. Und das ist gut."

Schwere Unfälle gibt es aber immer wieder. Und genau diese Situationen würde Ecclestone gern "vermarkten".

Er verweist auf den heftigen Crash von McLaren-Pilot Fernando Alonso beim Großen Preis von Australien in Melbourne und meint: "Man hätte nicht gedacht, dass er da davonkommen würde."

"Wir hätten die Unfallstelle sofort mit großen Tüchern verhüllen und einen Krankenwagen vorfahren lassen sollen, der Alonso ins Krankenhaus gebracht hätte. Später hätten wir dann verkünden können: Gott sei Dank ist er schon wieder entlassen worden."

Ecclestone bezeichnet dies als "ein bisschen Showbiz" und fügt hinzu: "Die Leute mögen das."

Überraschend sind solche Aussagen von Ecclestone allerdings nicht. Der bald 86-Jährige ist in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit geschmacklosen Äußerungen angeeckt.

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