Christian Horner: „Unabhängiger“ Motor für die Balance in der Formel 1 wichtig

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner glaubt, dass eine Ausgeglichenheit in der Formel 1 nur durch einen unabhängigen Motorenlieferanten hergestellt werden kann.

Die Pläne von Bernie Ecclestone und Jean Todt, ab 2017 einen unabhängigen Motorenlieferanten in die Formel 1 zu bringen, liegen erst mal auf Eis. Erst einmal sind die Hersteller in der Pflicht, sich Alternativen zu überlegen.

Horner würde die Lösung des unabhängigen Motorenlieferanten jedoch bevorzugen.

„Man braucht einen konkurrenzfähigen, unabhängigen Motor. Das wird das gesamte System wieder in die Balance bringen“, sagte er.

„Mal ganz abgesehen von Red Bull Racing, denn so, wie der Doppeldiffusor ein Kampf zwischen FOTA und FOM war, ist nun der Motor ein wichtiges Instrument, die Formel 1 zu kontrollieren.“

„Ist es eine Sache des Promoters und der FIA? Oder der Hersteller? Wir sitzen in diesem Machtkampf zwischen allen Stühlen.“

„Das ist der Grund, wieso die Motoren vereinfacht werden müssen und der Abstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Motor viel kleiner werden muss.“

Entscheidung im Januar

Es gab bereits Treffen der Hersteller, bei denen Ideen diskutiert wurden, wie man die Kosten für die Motoren senken könnte. Im Januar müssen sie ihre Vorschläge bei der FIA einreichen.

Horner ist gespannt, was die Hersteller vorschlagen, immerhin wird das Auswirkungen auf sein Team haben.

„Die Hersteller sind jetzt unter Druck, bis zum 15. Januar einen erschwinglichen Motor zu präsentieren, der auch zur Verfügung steht und alle aktuellen Probleme löst.“

„Wenn sie das nicht schaffen, glaube ich, dass der unabhängige Motor wieder ein Thema wird. Also warten wir mal gespannt ab, was am 15. Januar passiert.“

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