Daniel Ricciardo: Red Bull Racing muss nicht mehr das Rad neu erfinden

Red-Bull-Racing-Pilot Daniel Ricciardo glaubt, dass die Verbesserungen der Aerodynamik das Auto nicht nur schneller gemacht haben, sondern es habe nun auch ein größeres Arbeitsfenster.

"Wir haben bei beinahe jedem Rennen hier und da ein paar Kleinigkeiten, die kleine Unterschiede ausmachen", sagte Ricciardo gegenüber Motorsport.com. "Ein kleiner Flügel auf dem Frontflügel, wie zum Beispiel ein Gurney oder etwas dergleichen, macht das Auto vielleicht nicht schneller und bringt auch nicht viel bei der Rundenzeit, manchmal erleichtern sie aber die Abstimmung des Autos."

Durch diese kleinen, neuen Teile würde Red Bull Racing das Arbeitsfenster des Autos vergrößern, sagte Ricciardo weiter. "Dadurch fühlt man sich dann auch wohler im Auto. Auch, wenn es den Abtrieb nicht erhöht oder dergleichen, kann es die Chance vergrößern, dass man die richtige Abstimmung findet: Dann findet man auch etwas mehr Geschwindigkeit. Ich denke, das ist es und das ist schön."

Auch die Arbeit an den Freitagen vor einem Rennen sei aufgrund der Neuerungen erleichtert worden, erklärte der Australier. "Wir ändern ein paar Kleinigkeiten, aber erfinden nicht das Rad neu. Wenn man anfängt, das Rad neu zu erfinden – und vergangenes Jahr waren wir in dieser Situation – ist es sehr schwierig, das Glück zu haben, die richtige Abstimmung zu finden, die für den Rest des Wochenendes funktioniert."

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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