Felipe Massa: "Fernando Alonso hat gute Freunde in der Rennleitung…"

Nach dem umstrittenen Überholmanöver von Fernando Alonso gegen Felipe Massa beim Großen Preis der USA in Austin tritt Massa noch einmal nach.

"Wenn man sich die Bilder von oben ansieht, sieht sein Überholmanöver natürlich klasse aus", sagt Massa im Gespräch mit Motorsport.com.

"Fernando kam aber von weit hinten und bremste gar nicht. Ich hingegen fuhr normal durch die Kurve. Und wenn ich nicht dagewesen wäre, wäre er einfach nur geradeaus geschossen. Selbst nachdem er mich getroffen hatte, musste er noch die Strecke verlassen."

"Ich hatte nicht einmal die Türe zugemacht, weil er so weit zurücklag", meint Massa. "Ich glaube, er hat ganz einfach gute Freunde in der Rennleitung."

Was sich auch darin zeige, dass Alonso im Duell mit Carlos Sainz genau gleich überholt habe. "Auch da bremste er spät und rutschte von der Strecke. Das hat er zweimal binnen dreier Rennrunden gemacht. Ich verstehe nicht, weshalb man ihn dafür nicht bestraft."

"Fernando hat in den letzten Runden alles probiert. Das kann ich ihm grundsätzlich nicht übelnehmen, aber er fuhr einfach in mich hinein. Ich sage nicht, dass er es nicht versuchen darf, doch er war schlicht zu weit weg."

"Wäre ich nicht dagewesen, hätte er die Kurve nicht gekriegt. Dieses Manöver war einfach zu viel des Guten."

Das Gespräch führte Charles Bradley

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP USA
Rennstrecke Circuit of the Americas
Fahrer Fernando Alonso , Felipe Massa
Artikelsorte News
Tags austin, duell, f1, formel 1, unfall, usa