Ferrari blitzt ab: Keine neue Untersuchung im Fall Vettel

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat den jüngsten Vorstoß von Ferrari, die Strafe gegen Sebastian Vettel in Mexiko noch einmal zu untersuchen, abgewiesen.

Ferrari hatte behauptet, neue Beweise für die Unschuld Vettels vorlegen zu können, was eine neue Betrachtung der Situation ermögliche. Allerdings entschieden die Rennkommissare, dass diese Informationen nichts Neues beitragen könnten.

Die GPS-Daten, die Ferrari vorbrachte, seien schließlich schon zum Zeitpunkt des Rennens vorgelegen. Die Rennkommissare vor Ort hätten sie auch in ihre Urteilsfindung mit einbezogen.

Außerdem hatte Ferrari argumentiert, Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting hätte sich unmittelbar nach dem Duell zwischen Vettel und Max Verstappen einschalten und Verstappen anweisen sollen, sich hinter Vettel zurückfallen zu lassen, um den durch das Abkürzen erreichten Vorteil zurückzugeben.

Die Verantwortlichen antworten darauf, dass Whiting zwar grundsätzlich so handeln könne. Dass er dies im vorliegenden Fall aber nicht getan habe, sei jedoch nicht relevant für die Entscheidung der Rennleitung in Mexiko.

Damit liegen nach Meinung des Weltverbands eben keine neuen Informationen vor und der Fall wird nicht neu betrachtet. Ferrari kann Protest einlegen, wird aber wahrscheinlich darauf verzichten.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Mexiko
Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte News
Tags ferrari, mexiko, rennleitung, strafe, untersuchung