Ferrari-Techniker: Kimi Räikkönen treibt Sebastian Vettel richtig an

Kimi Räikkönen macht auf Sebastian Vettel richtig Druck, sagt James Allison, seines Zeichens Technischer Direktor bei Ferrari. Vettel müsse „für sein Geld arbeiten“, auch wenn der Punkteabstand das nicht vermuten ließe.

Sebastian Vettel beendete die Saison 2015 mit 278 WM-Punkten auf Platz drei der Fahrerwertung. Kimi Räikkönen war mit 150 Zählern Vierter. Außerdem stand Vettel 13 Mal auf dem Podium, drei Mal als Sieger. Räikkönen schaffte lediglich einen zweiten und zwei dritte Plätze.

Trotzdem sei der Abstand zwischen dem Finnen und dem Deutschen viel kleiner gewesen, als die Zahlen es ausdrücken, betont Allison.

„Es gab einige Male, als er Sebastian ins Schwitzen gebracht hat und als der sich ganz schön strecken musste, um seinen Teamkollegen in Schach zu halten“, sagte Allison der BBC.

Insbesondere in Bahrain, wo Räikkönen mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis feierte, und auch in Silverstone habe der Finne gezeigt, was er kann.

„In Silverstone hat Sebastian offen zugegeben, dass er an verschiedenen Stellen der Strecke nicht mit Kimi mithalten konnte. Er war einfach nicht schnell genug.“

„Bei anderen Gelegenheiten haben sich ein paar Fehler eingeschlichen und Räikkönen hatte auch viel Pech, als die mangelnde Zuverlässigkeit ihm böse mitspielte.“

„Alles in allem, ganz besonders in der zweiten Hälfte der Saison, hat Kimi Sebastian aber wirklich unter Druck gesetzt und der musste hart für sein Geld arbeiten.“

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Rennserien Formel 1
Fahrer Kimi Räikkönen , Sebastian Vettel
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