Formel-1-Ferrari: Das ist neu am SF16-H

Ferrari hat für 2016 nicht nur die Lackierung des Autos sichtbar überarbeitet, auch am Auto selbst gibt es einige Punkte, die sich vom Vorgängermodell deutlich unterscheiden.

„Wir haben beinahe tausend Jahre an Arbeitsstunden in dieses Auto gesteckt und haben unser absolut Bestes getan, demit es uns einen Schritt nach vorne bringt. Es war ein mutiger Schritt, um das Auto so konkurrenzfähig zu machen, dass es regelmäßig gewinnen kann“, sagte Technikchef James Alison bei der Enthüllung des Boliden am Freitag.

Seit er 2013 von Lotus nach Maranello gekommen sei, habe sich die Scuderia auf allen Gebieten verbessert, betonte der Brite.

„Wir hatten nicht genügend Leistung, nicht genügend Abtrieb, die Kinematik der Aufhängung war nicht ideal und das Paket ließ viel zu wünschen übrig“, zählte er auf. Man habe aber an den Schwächen gearbeitet, „und letztes Jahr war ein großer Schritt nach vorne. Wir hoffen, dass dieses Auto ein weiterer Schritt nach vorne sein wird, einer, der uns wirklich konkurrenzfähig macht.“

„All unsere Hoffnungen liegen auf diesem Auto, wir sind sehr stolz auf das, was wir geschafft haben und können es kaum erwarten, es auf der Strecke zu sehen.“

Ferrari SF16-H detail
Ferrari SF16-H detail

Photo by: Ferrari

Die größten Neuerungen am SF16-H

Matt Somerfield hat sich den SF16-H genauer angeschaut und hat folgende Neuerungen im Vergleich zum Ferrari der Saison 2015 entdeckt:
1. Kurze, Daumen-ähnliche Nase
2. Rückkehr zur Schubstagenaufhängung vorne
3. Überarbeitete Seitenkästen, die ein andere Kühlerkonfiguration beherbergen
4. Neue Luftleitelemente vor den Seitenkästen
5. Größere Lüftungsschlitze für den Kühler neben dem Cockpit
6. Die Airbox ist nicht mehr trapezförmig, sondern wieder ein konventionelles umgekehrtes U, der Holm des Überrollbügels sitzt weiter hinten.
7. Das Heck ist kompakter, die Kühleinlässe an den Seiten sitzen weiter oben, um mehr Luft in die „Cola-Flaschen“-Region des Autos zu leiten.
8. Zwei Wastgate-Auspuffrohre, eines an jeder Seite des Hauptauspuffs.

„Ich hoffe, wir haben genügend getan,“ meine James Alison. „Sicher werden wir das aber erst wissen, wenn wir damit Rennen fahren. Die Liebe und Anstrengungen, die in diesem Auto stecken, stehen aber außer Frage.“

Mit Informationen von Matt Somerfield und Adam Cooper

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