Formel 1 in Silverstone: Pirelli gibt die maximale Rundenanzahl für alle Reifenmischungen vor

Der Reifenlieferant der Formel 1, Pirelli, hat zum ersten Mal die maximale Haltbarkeit der Reifenmischungen an die Teams weitergegeben. Die vorgegebene Höchstzahl an Runden soll einen Vorfall wie Vettels Reifenplatzer in Österreich verhindern.

Obwohl der Reifenplatzer von Sebastian Vettel in Spielberg auf eine Fremdeinwirkung durch einen Kerb oder Verschmutzungen auf der Strecke zurückzuführen war, wäre es trotzdem möglich, dass er zudem zu lange auf dem Reifensatz unterwegs war.

Deshalb hat Pirelli sich vorsichtshalber dazu entschlossen, den Teams eine maximale Distanz für jede Reifenmischung mitzuteilen.

In einem offiziellen Pirelli-Statement hieß es: „Unser Hinweis ist, die angegebenen Rundenzahlen im Rennen nicht zu überschreiten.“

Für die harte Reifenmischung gibt der Italienische Reifenhersteller 26, für die mittlere Mischung 28 und für die weichen Reifen 15 Runden als Distanz vor.

Bildergalerie: Das Aus für Sebastian Vettel in Spielberg

Da diese Distanzen nur als Richtwert gelten, haben die Teams die Möglichkeit, auch länger mit dem jeweiligen Reifensatz zu fahren, ohne jegliche Bestrafung befürchten zu müssen.

Zudem wird Pirelli nicht für jedes Rennen einen solchen Hinweis geben, sonder nur dann, wenn die Strecke für einen hohen Reifenverschleiß verantwortlich ist.

Laut Pirelli wäre in Silverstone eine Zwei-Stopp-Strategie am Schnellsten. Der Pilot würde zwei 12-Runden-Stints auf der weichen und einen 28-Runden-Stint auf der mittleren Reifenmischung fahren.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Großbritannien
Rennstrecke Silverstone
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte News
Tags formel 1, pirelli, reifen