Fotostrecke: Formel-1-Crashs der vergangenen zehn Jahre

In den zurückliegenden zehn Jahren hat es in der Formel 1 zahlreiche wilde Unfälle gegeben. Die meisten gingen glimpflich aus, zweimal jedoch gab es ein Todesopfer zu beklagen. Wir blicken zurück.

Robert Kubica: Grand Prix von Kanada 2007 in Montreal

Robert Kubica: Grand Prix von Kanada 2007 in Montreal
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In der 27. von 70 Runden fährt Kubica mit seinem BMW-Sauber bei der Anfahrt zur Haarnadelkurve auf das Heck des Toyota von Jarno Trulli auf. Mit beschädigtem Frontflügel wird Kubicas Bolide auf dem Grasstreifen von einer Unebenheit ausgehebelt und fliegt mit allen vier Rädern in der Luft in die Betonmauer. Von dort schleudert das Auto zurück auf die Strecke, überschlägt sich und kracht auf der gegenüberliegenden Seite in die Leitplanke. Kubica kommt mit einer Knöchelverletzung und einer Gehirnerschütterung glimpflich davon, verpasst nur ein Rennen und erringt ein Jahr später ausgerechnet in Montreal seinen einzigen Grand-Prix-Sieg.

Lewis Hamilton: Grand Prix von Europa 2007 am Nürburgring

Lewis Hamilton: Grand Prix von Europa 2007 am Nürburgring
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Hamilton, der seine erste Formel-1-Saison bestreitet und als WM-Spitzenreiter an den Nürburgring kommt, crasht im Qualifying. Weil eines der Räder an seinem McLaren-Mercedes nicht richtig montiert wurde, schießt das Auto im Michael-Schumacher-S geradeaus in die Reifenstapel. Abgesehen von einer schlechten Startposition (Platz zehn) kommt Hamilton ohne Konsequenzen davon. Tags darauf wird er im Rennen vom siegreichen Teamkollegen Fernando Alonso überrundet und schließt auf Platz neun ab.

Fernando Alonso: Grand Prix von Japan 2007 in Fuji

Fernando Alonso: Grand Prix von Japan 2007 in Fuji
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In der 42. von 67 Runden des Regenrennens kracht Alonso an zweiter Stelle hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton liegend in die Mauer, nachdem er seinen McLaren bei der Anfahrt zu Kurve 6 aufgrund von Aquaplaning aus der Kontrolle verloren hat. Beim Einschlag wird das Auto schwer beschädigt. Alonso gehen wertvolle WM-Punkte durch die Lappen, die ihm unterm Strich zum dritten WM-Titel in drei Jahren fehlen.

Heikki Kovalainen: Grand Prix von Spanien 2008 in Barcelona

Heikki Kovalainen: Grand Prix von Spanien 2008 in Barcelona
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McLaren-Neuzugang Kovalainen schießt in der 22. von 66 Runden in Kurve 9 geradeaus in die Reifenstapel. Der Unfall passiert bei einer Geschwindigkeit von mehr als 200 km/h. Ursache ist ein Luftverlust im linken Vorderreifen. Kovalainen wird per Hubschrauber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, ist aber beim nächsten Rennen wieder einsatzbereit.

Nico Rosberg: Grand Prix von Monaco 2008 in Monte Carlo

Nico Rosberg: Grand Prix von Monaco 2008 in Monte Carlo
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Im Bereich der Schwimmbad-Passage verliert Rosberg seinen Williams in der 60. von 76 Runden. Das Auto kracht auf beiden Seiten der Strecke in die Leitplanke, wobei der größte Einschlag vorn rechts zu verzeichnen ist. Rosberg bleibt unverletzt.

Nelson Piquet Jr.: Grand Prix von Singapur 2008 in Singapur

Nelson Piquet Jr.: Grand Prix von Singapur 2008 in Singapur
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An sich kein besonders heftiger Crash, aber einer mit großer Tragweite: Piquet Jr. setzt seinen Renault in der 14. von 61 Runden ausgangs Kurve 17 in die Betonmauer auf der linken Seite der Strecke. Wie sich später herausstellt, handelte der Brasilianer auf Anweisung des Teams und führte den Dreher mitsamt Crash bewusst herbei. Die daraus resultierende Safety-Car-Phase ebnet Teamkollege Fernando Alonso den Weg zum Sieg. Der Vorfall geht als „Crashgate“-Skandal in die Formel-1-Geschichte ein. Renault-Teamchef Flavio Briatore und Renningenieur Pat Symonds werden bestraft und dürfen monatelang nicht im Formel-1-Umfeld arbeiten.

Felipe Massa: Grand Prix von Ungarn 2009 in Budapest

Felipe Massa: Grand Prix von Ungarn 2009 in Budapest
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Im Qualifying fährt Ferrari-Pilot Massa hinter Rubens Barrichello her, als sich an dessen Brawn bei der Anfahrt zu Kurve 4 eine Feder löst. Das Teil wird zum Geschoss und trifft knapp oberhalb von Massas linkem Auge auf dessen Helm. Der Ferrari-Pilot aus Brasilien verliert das Bewusstsein. Ohne Kontrolle durch den Fahrer schießt der rote Bolide in Kurve 4 geradeaus in die Reifenstapel. Der Motor läuft auch nach dem Einschlag weiterhin auf Vollast, weil Massas Fuß auf dem Gaspedal stehengeblieben ist. Mit Kopfverletzungen ist die Saison für Massa vorzeitig beendet, doch beim Saisonauftakt 2010 fährt er wieder für Ferrari.

Sergio Perez: Grand Prix von Monaco 2011 in Monte Carlo

Sergio Perez: Grand Prix von Monaco 2011 in Monte Carlo
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Im Qualifying verliert Perez seinen Sauber am Tunnelausgang aus der Kontrolle. Der Bolide des Schweizer Teams trifft die Streckenbegrenzung genau an der Stelle, an der 1994 der damalige Sauber-Pilot Karl Wendlinger schwer verunglückt ist. Verglichen mit Wendlinger, der infolge seines Unfalls tagelang im Koma lag, kommt Perez mit einem verstauchten Oberschenkel und einer Gehirnerschütterung glimpflich davon. Das Rennen im Fürstentum verpasst der Mexikaner genau wie den darauffolgenden Grand Prix von Kanada, doch anschließend ist er wieder fit.

Startcrash: Grand Prix von Italien 2011 in Monza

Startcrash: Grand Prix von Italien 2011 in Monza
9/25

Eine Kollision zwischen Vitantonio Liuzzi (HRT) und Heikki Kovalainen (Lotus) löst in der ersten Schikane eine Kettenreaktion aus, in die auch Nico Rosberg (Mercedes), Vitaly Petrov (Renault) und Rubens Barrichello (Williams) verwickelt werden. Lediglich Barrichello und Kovalainen können weiterfahren. Für Rosberg, Petrov und Liuzzi ist der Italien-Grand-Prix nach wenigen Sekunden gelaufen.

Michael Schumacher: Grand Prix von Singapur 2011 in Singapur

Michael Schumacher: Grand Prix von Singapur 2011 in Singapur
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In der 29. von 61 Runden fährt Mercedes-Pilot Schumacher zwischen den Kurven 7 und 8 ins Heck des Sauber von Sergio Perez. Der Mexikaner fährt auf der normalen Rennlinie. Schumacher verschätzt sich und erwischt mit dem linken Vorderrad seines Mercedes das rechte Hinterrad des Sauber. Der Silberpfeil steigt auf, landet aber auf den Rädern und schießt in Kurve 8 geradeaus in die TecPro-Barriere. Während das Rennen für Schumacher gelaufen ist, fährt Perez weiter und holt als Zehnter einen WM-Punkt.

Startcrash: Grand Prix von Belgien 2012 in Spa-Francorchamps

Startcrash: Grand Prix von Belgien 2012 in Spa-Francorchamps
11/25

Romain Grosjean (Lotus) löst beim Start eine Kettenreaktion aus, in die Fernando Alonso (Ferrari), Lewis Hamilton (McLaren) und Sergio Perez (Sauber) verwickelt werden. Als der schwarze Lotus von Grosjean über den roten Ferrari von Alonso fliegt, verpasst er den Kopf des Spaniers um wenige Zentimeter. Für das Auslösen des Startcrashs wird Grosjean eine Rennsperre verhängt. Beim darauffolgenden Grand Prix von Italien muss der Franzose zuschauen.

Pastor Maldonado: Grand Prix von Brasilien 2012 in Sao Paulo

Pastor Maldonado: Grand Prix von Brasilien 2012 in Sao Paulo
12/25

In der zweiten von 71 Runden verliert Maldonado seinen Williams auf dem Randstein von Kurve 3 aus der Kontrolle, dreht sich und rutscht in die Reifenstapel auf der Außenseite der Kurve. Der innere Randstein war nach vorherigem Nieselregen noch leicht feucht.

Felipe Massa: Grand Prix von Monaco 2013 in Monte Carlo

Felipe Massa: Grand Prix von Monaco 2013 in Monte Carlo
13/25

In der 29. von 78 Runden auf dem engen Stadtkurs im Fürstentum kollabiert am Ferrari von Massa am Ende der Start/Ziel-Gerade die Radaufhängung. Der rote Renner des Brasilianer rutscht in die TecPro-Barriere auf der Außenseite der Kurve Sainte Devote. Der Unfall bringt eine Safety-Car-Phase heraus. Kurz nach dem Restart jedoch sorgt ein weiterer Crash für eine Unterbrechung mit der Roten Flagge. Auslöser ist ...

Pastor Maldonado: Grand Prix von Monaco 2013 in Monte Carlo

Pastor Maldonado: Grand Prix von Monaco 2013 in Monte Carlo
14/25

... eine Kollision zwischen Pastor Maldonado (Williams) und Max Chilton (Marussia) in der 45. Runde bei der Anfahrt zur Tabac-Kurve. Chilton übersieht, dass sich Maldonado auf der Außenbahn neben ihn gesetzt hat. Es kommt zur Berührung der Räder, wobei Maldonados Williams ausgehebelt wird und unlenkbar in die TecPro-Barriere rauscht. Die nachhaltigen Beschädigungen dieser Streckenbegrenzung sind der Grund für die Rote Flagge.

Esteban Gutierrez: Grand Prix von Kanada 2013 in Montreal

Esteban Gutierrez: Grand Prix von Kanada 2013 in Montreal
15/25

Sieben Runden vor Schluss des 70-Runden-Rennens auf der Ile Notre Dame setzt Gutierrez seinen Sauber im Zuge eines harmlosen Ausrutschers in die Reifenstapel von Kurve 2. Zur Tragik kommt es beim Abtransport des Sauber. Ein dem Bergungstrupp angehörender Mann verliert im Zuge der Bergung sein Funkgerät. Als er es aufheben will, stürzt er. Ein anderer Streckenarbeiter, der einen Bergungstraktor steuert, bemerkt dies nicht und überfährt seinen Kollegen. Dieser wird per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wo er seinen Verletzungen erliegt. Es ist der erste Todesfall im Rahmen eines Formel-1-Rennens seitdem beim Unfall zwischen Jacques Villeneuve und Ralf Schumacher in Melbourne 2001 ein Streckenarbeiter sein Leben gelassen hat.

Esteban Gutierrez: Grand Prix von Bahrain 2014 in Sakhir

Esteban Gutierrez: Grand Prix von Bahrain 2014 in Sakhir
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Bei der ersten Ausgabe eines Nachtrennens auf dem Bahrain International Circuit kommt es in der 40. von 57 Runden am Ende der Start/Ziel-Gerade zur Kollision zwischen Pastor Maldonado (Lotus) und Esteban Gutierrez (Sauber). Maldonado, der gerade aus der Box kam, fährt in Kurve 1 in die Seite des Sauber-Boliden, woraufhin sich dieser spektakulär, aber ohne gesundheitliche Folgen für Gutierrez überschlägt. Einzige Konsequenz der Szene ist der Ausfall des Mexikaners. Maldonado fährt weiter und sieht als 14. die Zielflagge.

Felipe Massa: Grand Prix von Kanada 2014 in Montreal

Felipe Massa: Grand Prix von Kanada 2014 in Montreal
17/25

In der letzten Runde des 70-Runden-Rennens kämpfen Sergio Perez (Force India) und Felipe Massa (Williams) um Platz vier. Perez kämpft mit Bremsproblemen und hat kurz zuvor die beiden Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel passieren lassen müssen. Als es auch Massa versucht, kommt es in Kurve 1 zur Kollision. Der Brasilianer erwischt mit dem rechten Vorderrad seines Williams das linke Hinterrad des Force India des Mexikaners, woraufhin beide Fahrzeuge geradeaus schießen und heftig in die Reifenstapel einschlagen. Massa torpediert auf dem Weg in Richtung Reifenstapel um ein Haar den Red Bull von Vettel. Im Endergebnis tauchen Perez und Massa mit einer Runde Rückstand auf den Plätzen elf und zwölf auf. Am darauffolgenden Rennwochenende in Österreich fährt Massa auf die Pole-Position.

Kimi Räikkönen: Grand Prix von Großbritannien 2014 in Silverstone

Kimi Räikkönen: Grand Prix von Großbritannien 2014 in Silverstone
18/25

In der ersten Runde kommt Räikkönen mit seinem Ferrari ausgangs der Arena-Sektion von der Strecke ab. Als er diese nach einem Ritt über die asphaltierte Auslaufzone wieder erreicht, wird das Auto auf dem schmalen Grasstreifen aus der Spur geworfen und kracht in die Leitplanke auf der rechten Seite der Wellington-Gerade. Von dort wird der Ferrari in den Rennverkehr zurückgeschleudert. Felipe Massa (Williams) und Kamui Kobayashi (Caterham) können nicht ausweichen. Der Japaner kann jedoch weiterfahren, während das Rennen für Räikkönen und Massa gelaufen ist. Um die beschädigte Leitplanke reparieren zu können, stehen für knapp eine Stunde alle Formel-1-Räder still.

Jules Bianchi: Grand Prix von Japan 2014 in Suzuka

Jules Bianchi: Grand Prix von Japan 2014 in Suzuka
19/25

In der 43. von ursprünglich geplanten 53 Runden kommt der von der Spitzengruppe überrundete Marussia-Pilot Bianchi am Eingang der Dunlop-Kurve von der regennassen Piste ab. Nach Durchquerung des Kiesbetts kracht Bianchi auf der Außenseite der Kurve in einen Bergungstraktor, der gerade dabei ist, den kurz zuvor an dieser Stelle abgeflogenen Sauber von Adrian Sutil zu bergen. Bianchi schlägt mit der vollen Wucht der Geschwindigkeit seines Rennwagens mit dem Helm am Bergungstraktor an und verliert das Bewusstsein. Der 25-jährige Franzose wird per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Aus diesem wird er einige Wochen später in ein Krankenhaus in seiner Heimstadt Nizza in Frankreich verlegt, ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen. Am 17. Juli 2015 – mehr als neun Monate nach dem Suzuka-Unfall – erliegt Bianchi in Nizza seinen schweren Kopfverletzungen. Jules Bianchi ist der erste Fahrer seit Ayrton Senna in Imola 1994, der an den Folgen eines an einem Formel-1-Rennwochenende passierten Unfalls stirbt. Zeitlich zwischen den Todesfällen von Senna und Bianchi hatte der Grand-Prix-Sport den Tod dreier Streckenarbeiter (Monza 2000, Melbourne 2001 und Montreal 2013) zu beklagen.

Foto WRI2

Fernando Alonso: Wintertestfahrten 2015 in Barcelona

Fernando Alonso: Wintertestfahrten 2015 in Barcelona
20/25

Am zweiten Tag der zweiten Wintertestwoche auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya kracht McLaren-Pilot Alonso ausgangs Kurve 3 in die Mauer auf der Innenseite der Strecke und zieht sich eine Gehirnerschütterung zu. Der Spanier wird per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, aus diesem aber nach wenigen Tagen wieder entlassen. Den Saisonauftakt in Melbourne muss Alonso trotzdem auslassen. Die Ursache für den Barcelona-Unfall ist bis heute nicht restlos geklärt.

Max Verstappen: Grand Prix von Monaco 2015 in Monte Carlo

Max Verstappen: Grand Prix von Monaco 2015 in Monte Carlo
21/25

In der 63. von 78 Runden fährt Formel-1-Rookie Verstappen mit seinem Toro Rosso am Ende der Start/Ziel-Gerade auf den Lotus von Romain Grosjean auf. Der dunkelblaue Bolide des 17-jährigen Niederländers fliegt über den Randstein auf der Innenseite der Kurve Sainte Devote in die auf der Außenseite vor der Leitplanke aufgestellte TecPro-Barriere. Während Verstappen unverletzt aussteigt, wird im Sinne der Bergung des Toro Rosso die erste virtuelle Safety-Car-Phase der Formel-1-Geschichte ausgerufen.

Fernando Alonso: Grand Prix von Österreich 2015 in Spielberg

Fernando Alonso: Grand Prix von Österreich 2015 in Spielberg
22/25

In der ersten Runde verliert Kimi Räikkönen seinen Ferrari auf der geschwungenen Gerade nach der Remus-Kurve aus der Kontrolle. Dabei kollidiert er mit dem McLaren von Fernando Alonso. Das Autos des Spaniers steigt auf und kommt auf jenem des Finnen zum Stillstand. Sowohl Alonso als auch Räikkönen steigen unverletzt aus.

Sergio Perez: Grand Prix von Ungarn 2015 in Budapest

Sergio Perez: Grand Prix von Ungarn 2015 in Budapest
23/25

Im ersten Freien Training kracht Perez in Kurve 11 mit ausbrechendem Heck in die Leitplanke auf der rechten Seite der Strecke. Dabei wird das rechte Vorderrad von der Aufhängung gerissen, wodurch der Force India beim Austrudeln umkippt und auf dem Überrollbügel liegen bleibt. Perez befreit sich ohne Verletzungen, doch auf das zweite Freie Training muss der Mexikaner genau wie Teamkollege Nico Hülkenberg verzichten, weil man bei Force India zunächst die genaue Unfallursache ermitteln will. Nach Modifikationen an der Radaufhängung ihrer Autos sind tags darauf im letzten Freien Training und im Qualifying beide Force-India-Piloten wieder unterwegs. Im Rennen jedoch fallen beide aus: Perez mit Bremsdefekt und Hülkenberg mit Crash infolge eines Frontflügelbruchs.

Carlos Sainz Jr.: Grand Prix von Russland 2015 in Sochi

Carlos Sainz Jr.: Grand Prix von Russland 2015 in Sochi
24/25

Im dritten Freien Training verliert Formel-1-Rookie Carlos Sainz Jr. seinen Toro Rosso im schnellen Linksbogen der Gegengerade (Kurve 13) aus der Kontrolle, kracht links in die Mauer und rauscht anschließend in die TecPro-Barriere von Kurve 14. Der Bolide begräbt sich mit der Nase voran unter der Barriere. Es dauert Minuten, bis sich Sainz aus dem Cockpit befreien kann. Der Spanier wird zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht und verpasst das Qualifying. Am darauffolgenden Tag darf er beim Rennen trotzdem starten, fällt aber in der 46. von 53 Runden mit Bremsdefekt aus.

Fernando Alonso: Grand Prix von Australien 2016 in Melbourne

Fernando Alonso: Grand Prix von Australien 2016 in Melbourne
25/25

In der 17. von 57 Runden fährt McLaren-Pilot Alonso beim Versuch, Esteban Gutierrez (Haas) zu überholen, zwischen den Kurven 2 und 3 auf den Boliden des Mexikaners auf. Es kommt zum Kontakt des rechten Vorderrads von Alonsos McLaren mit dem linken Hinterrad von Gutierrez' Haas. Alonsos Auto kracht links in die Mauer und überschlägt sich daraufhin mehrfach im Kiesbett von Kurve 3. Beide Fahrer bleiben unverletzt. Alonso spricht anschließend vom heftigsten Unfall seiner Karriere.

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Teams Sauber , McLaren , Williams , Renault F1 Team , Ferrari , Mercedes , Manor Racing , Toro Rosso , Force India
Artikelsorte Fotostrecke
Tags crash, unfall, unfälle