Gesetzesänderung rettet Grand Prix von Italien

Der italienische Senat hat einen Zusatz zum Stabilitätsgesetz verabschiedet, das es dem nationalen Automobilclub ermöglicht, dem Rennen in Monza finanziell unter die Arme zu greifen.

Bisher durfte nur der vom ehemaligen Ferrari-Piloten Ivan Capelli geleitete Automobilclub von Mailand den Grand Prix mitfinanzieren. Die Gelder dazu kamen aus den Ticketverkäufen.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, wird sich künftig auch der nationale Automobilclub ACI an der Finanzierung beteiligen.

Vor der Gesetzesänderung hielten die Statuten den ACI davon ab, Geld beizusteuern, da es Probleme gab, die Einnahmen aus dem Sport und den anderen Aktivitäten zu trennen. Das ist nun nicht mehr nötig.

ACI-Präsident Angelo Sticchi Damiani erklärte nach der Entscheidung des Senats, dass der Italien-GP in Monza gerettet sei. „Der Automobilclub von Mailand wird etwa 6,5 Millionen Dollar aus den Ticketverkäufen aufbringen können, den Rest, rund 12,5 Millionen Dollar, werden wir übernehmen. Das ist eine große Summe, die uns zu Sparplänen zwingt.“

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Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Italien
Rennstrecke Monza
Artikelsorte News