Hans-Joachim Stuck fordert: Weg mit der elektronischen Spielerei!

Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck legt der Formel 1 einen Kurswechsel nahe und macht sich für eine Vereinfachung des Reglements stark.

„Die Formel 1 sollte diese ganzen elektronischen Spielereien über Bord werfen“, meint der 64-Jährige bei Motorsport.com.

„Warum sollte ein Fahrer zum Beispiel während des Rennens die Bremsbalance verstellen können? Oder dieses kuriose DR-System, bei dem der Hintermann seinen Flügel flachstellen und dadurch am Vordermann vorbeigehen kann.“

„Die Formel 1“, so sagt Stuck, „muss wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden. Denn in diesem Sport sollte der Fahrer das Wichtigste sein.“

Außerdem seien die Kosten viel zu hoch – dafür, dass im gesamten Feld nur „vier siegfähige Autos“ unterwegs seien. „Und das kann nicht gut sein für die Meisterschaft“, meint Stuck.

„Wir müssen also eine Möglichkeit finden, die technischen Regeln so zu formulieren, dass auch kleinere Teams mal die Chance haben, nach vorn zu fahren. Sie müssen ja nicht siegfähig werden, sollten aber zumindest konkurrenzfähig werden.“

„Es ist allerhöchste Zeit“, sagt Stuck, „dass die Formel 1 das in den Griff kriegt.“

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