Imola gibt Warnschuss an Monza ab: Bloß nicht unterschreiben!

Die italienische Rennstrecke Imola hat den Kampf um den Großen Preis von Italien ab 2017 noch nicht aufgegeben und warnt Konkurrent Monza nun davor, einen neuen Formel-1-Vertrag zu unterschreiben.

Denn Imola hat im Zuge des Rennstreits bereits einen Gerichtsprozess angestrengt und die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Ein Urteil wird erst am 26. Oktober 2016 erwartet.

Die Verantwortlichen in Imola weisen ihre Pendants in Monza und den italienischen Automobilverband (ACI) darauf hin, dass, sollten sie den Vertrag mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone unterschreiben, dem Gerichtsurteil zuvorkommen und damit unter Umständen ein Abkommen treffen, das gar nicht eingehalten werden kann.

Der Gerichtsprozess befasst sich mit der Frage, ob die Pläne von ACI und Monza zur Finanzierung des Grand Prix' in Monza legal sind oder nicht, weil dabei unter anderem Steuergelder aufgewendet werden sollen. Insgesamt soll der neue Formel-1-Vertrag für drei Jahre rund 68 Millionen Euro kosten.

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