Jean Alesi: Renault hat keine Chance auf Podiumsplätze

Nach der Übernahme von Lotus Ende des vergangenen Jahres wird Renault in der kommenden Saison zum ersten Mal seit 2011 wieder ein Werksteam an den Start schicken.

Jean Alesi, der 1996 und 1997 für das Team fuhr – damals bekannt als Benetton – glaubt, dass die Franzosen eine Weile brauchen werden, um an frühere Erfolge anknüpfen zu können.

„Das ist sehr wichtig [für Frankreich], denn in der Vergangenheit hatten wir auch Grands Prix“, sagte er gegenüber Motorsport.com.

„Das Comeback von Renault, nicht nur für nächstes Jahr, sondern langfristig, wird für Frankreich sehr hilfreich sein.“

Auf die Frage, ob man die Renault-Piloten 2016 auch auf dem Podium erwarten könne, sagte Alesi: „Keine Chance. 2016 wird eine Übergangsphase, sie müssen das Team erst neu aufstellen.“

Enger Kampf zwischen Hamilton und Rosberg

Der frühere Ferrari-Pilot hätte es schön gefunden, wenn sich der Titelkampf 2015 zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg erst in Abu Dhabi entschieden hätte, trotzdem sei es aber eine gute Saison gewesen.

Alesi sieht beide Mercedes-Fahrer leistungsmäßig absolut auf Augenhöhe, Rosberg seien Zuverlässigkeitsprobleme aber zum Verhängnis geworden.

„Ich denke, es ist sehr eng zwischen Hamilton und Rosberg, auch wenn Hamilton die Meisterschaft gewonnen hat. Rosberg war immer dran.“

„Die Zuverlässigkeit hat aber einen großen Unterschied gemacht. Beide waren sehr konkurrenzfähig.“

Lob fand der Franzose auch für Force India, die große Überraschung 2015 war für ihn aber Max Verstappen.

„Er hatte viel Druck von der Presse und dafür, dass er noch so jung ist, hat er eine sehr gute Leistung gezeigt. Es ist schön zu sehen, dass so ein junger Fahrer eine so gute Leistung bringt.“


Das Gespräch führte Darshan Chokhani

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