"Können nicht stolz sein": Vettels ernüchterndes Saisonfazit bei Ferrari

Sebastian Vettel ist mit dem Abschneiden in seiner 2. Saison als Ferrari-Pilot nicht zufrieden, betont aber, dass "die Umstände uns nicht immer entgegen kamen".

Kein Sieg, 6 Podestplätze und ein Rennen vor Schluss der Saison noch gefährdet, Platz 4 in der Gesamtwertung an Red-Bull-Youngster Max Verstappen zu verlieren: So hatte sich der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel seine 2. Saison als Ferrari-Pilot nicht vorgestellt. Entsprechend ernüchternd fällt das Fazit aus.

"Wir können nicht gerade stolz sein auf dieses Jahr, denn wir traten mit der Hoffnung an, um den WM-Titel kämpfen zu können. Das haben wir nicht geschafft, also ist das Ziel für das kommende Jahr ganz klar", sagt Vettel und peilt den 5. WM-Titel seiner Karriere nun für seine 3. Ferrari-Saison an.

Doch ganz so dezent, wie es die Ergebnisse zum Ausdruck bringen, sei die Saison 2016 für Ferrari nicht verlaufen, wie Vettel anmerkt: "Insgesamt betrachtet ist uns mit dem Auto im Vergleich zum vorigen Jahr ein guter Schritt nach vorn gelungen. Ich glaube, unsere Performance war besser als es die Ergebnisse zeigen, aber die Umstände kamen uns nicht immer entgegen."

Fotos: Sebastian Vettel in der Formel-1-Saison 2016

Bei den Grands Prix von China, Russland und Malaysia war Vettel jeweils schon in der 1. Kurve in Kollisionen verwickelt, wobei es in China für ihn weiterging. In Bahrain kam der viermalige Weltmeister gar nicht erst über die Einführungsrunde hinaus. Teamkollege Kimi Räikkönen schaffte es vor dem Saisonfinale an diesem Wochenende in Abu Dhabi gar nur viermal auf das Podest und liegt in der Gesamtwertung an 6. Stelle. Auf einen Sieg wartet Ferrari seit dem Grand Prix von Singapur 2015 vergebens.

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