Liberty will Formel-1-Nachtrennen in Las Vegas

Singapur, Bahrain, Abu Dhabi, die Formel 1 hat sich daran gewöhnt, auch mal bei Nacht zu fahren. Die neuen Besitzer, Liberty Media, streben nun ein weiteres Nachtrennen an – in Las Vegas.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich bereits vor einiger Zeit für ein Formel-1-Rennen in den Straßen von Las Vegas stark gemacht und auch erste Gespräche in der mit potentiellen Veranstaltern in der Spielerstadt geführt und Liberty Media fasst den Grand Prix nun als Ziel für die nächsten paar Jahre fest ins Auge.

"Mir gefällt die Idee eines Nachtrennens in Las Vegas", sagte Liberty-Geschäftsführer Greg Maffei bei der Morgan Stanley Technology, Media and Telecoms Konferenz in Barcelona.

Durch ein zweites Rennen in den USA neben Austin, könnte der Kalender jedoch noch praller gefüllt werden, als er es durch die aktuell 21 Rennen ist.

Die Teams haben sich wiederholt gegen eine Erweiterung ausgesprochen, Maffei glaubt aber, dass mehr Rennen durchaus möglich und auch ein Thema sein sollten.

"Natürlich gibt es ein Limit, was man tun kann. Alleine, die Autos um die Welt zu schicken, aber ich denke, wir können die Anzahl der Rennen noch ein kleines bisschen aufstocken."

Durch mehr Rennen würde das Interesse an der Formel 1 gefördert, betonte er. "Die FIA verdient mehr Geld, die Teams verdienen mehr, wir verdienen mehr. Neue Orte tendieren dazu, auch mehr zu zahlen."

Sollten die beiden Grands Prix in Brasilien und Deutschland im kommenden Jahr gestrichen werden, wie Ecclestone angedroht hat, hätte sich das Problem vielleicht bereits von selbst erledigt.

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