Mercedes: Ferrari ist nicht in „Spionageaffäre“ verwickelt

Bei Mercedes glaubt man nicht, dass Ferrari Kenntnisse über die Technologie des Formel-1-Motors gewonnen hat, trotz der „Spionageaffäre“ um Ben Hoyle.

Der deutsche Autobauer geht gegen Hoyle vor Gericht, da es Verdachtsmomente gibt, dass er Daten aus der Motorenabteilung des Teams entwendet hat, bevor er Mercedes verließ.

Von Mercedes eingereichte Gerichtsdokumente belegen, dass man davon ausging, dass Hoyle zu Ferrari gehen wollte, die Italiener erklärten aber, dass es lediglich unverbindliche Gespräche gegeben hätte, aber keine Vereinbarung getroffen wurde.

Am Dienstag gab Mercedes eine Erklärung heraus, in der klargestellt wurde, dass man die Angelegenheit als rein zwischen Mercedes und Hoyle betrachte und es keinerlei Hinweise gebe, dass Ferrari sich falsch verhalten habe.

„Die Untersuchungen haben ergeben, dass es keinen Grund gibt zu glauben, dass Informationen an Ferrari weitergegeben wurden. Auch gibt es in den Gerichtsdokumenten keine Anschuldigungen, dass Ferrari sich unangebracht verhalten hätte“, hieß es in dem Statement.

„Mercedes wird seine Interessen weiter verfolgen, inklusive legaler Schritte gegen Mr. Hoyle, und wird sich vor möglichem unangemessenen Transfer vertraulicher Informationen innerhalb der Motorsport-Industrie schützen.“

Untersuchungen gehen weiter

Mercedes erwartet, dass sich die Untersuchungen von Hoyles Aktivitäten über einige Monate hinziehen werden.

„Die internen Untersuchungen bezüglich der bei Mercedes von Mr. Hoyle entwendeten vertraulichen Informationen dauern an, um Mercedes oder ein anderes Unternehmen, das möglicherweise solche Informationen erhalten könnte, zu schützen.“

„Mercedes wird diese Untersuchungen weiterführen bis feststeht, dass man alle vertraulichen Informationen zurückbekommen hat. Das wird vermutliche zwei bis vier Monate dauern.“

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