Mercedes: Neue Formel-1-Nase nicht renntauglich?

Mercedes kann die neue Nase und den neuen Flügel in der aktuellen Konfiguration in Australien vielleicht nicht einsetzen, weil das Design die erforderlichen FIA-Tests noch nicht alle bestanden hat.

Damit die Teams keine flexiblem Frontflügel einsetzen, müssen die Flügel bei jedem Rennen harte Tests bestehen, bei denen sie gewissen Kräften widerstehen müssen um zu beweisen, dass sie stark genug sind.

Fotos: Mercedes beim Formel-1-Test in Barcelona!

In Artikel 3.7.1. des Technischen Reglements der Formel 1 ist festgelegt, dass der Flügel sich nicht weiter als 10 Millimeter vertikal durchbiegen darf, wenn an festgelegten Punkten 1000N einwirken.

Mercedes hat zwar daran gearbeitet, mit der Nase und dem S-Schacht-Konzept den vorgeschriebenen Crashtest zu bestehen – der muss bestanden werden, bevor das Auto getestet werden kann – der Test, bei dem die Flexibilität des Flügels getestet wird, findet aber erst vor dem Rennen in Australien statt.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06

XPB Images

Bis dahin wird Mercedes natürlich hausinterne Tests durchführen um sicherzugehen, dass in Melbourne keine bösen Überraschungen warten.

Quellen zufolge arbeitet das Team noch daran, den Flügel stark genug zu machen, um den Test ohne Probleme zu bestehen. Bisher sei das jedoch noch nicht gelungen.

Fotostrecke: Die neue Mercedes-Frontpartie!

Und das könnte schwieriger werden, als gedacht, denn wie auf den Fotos zu sehen ist, ist die Aufhängung des Frontflügels extrem schmal.

Sollte sich der Flügel zu sehr verbiegen, müsste das Team entweder einen Weg finden, ihn zu verstärken, oder das aggressive Konzept abändern.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07 detail
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07 detail

Photo by: Giorgio Piola

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