Neue Regel: Künftig stehende Starts nach Safety-Car in der Formel 1

Die Teamchefs der Formel 1 haben sich darauf verständigt, ab der Formel-1-Saison 2017 stehende Starts auf Safety-Car-Phasen folgen zu lassen.

Dabei hatte man diese Idee schon einmal abgelehnt: Ein eben solches Szenario hätte bereits 2015 in die Formel-1-Regeln aufgenommen werden sollen, scheiterte damals aber am Widerstand mehrerer Parteien.

Nun griff Formel-1-Chef Bernie Ecclestone den Ansatz noch einmal auf und stellte ihn im Rahmen eines Gipfeltreffens am Freitag in Abu Dhabi erneut den Teamverantwortlichen vor. Ecclestone unterstrich die Notwendigkeit, "die Show" verbessern zu müssen.

Allerdings gibt es weiter einige Punkte, die gegen die neue Formel-1-Regel sprechen. Zum Beispiel dass ein Fahrer einen großen Vorsprung verlieren könnte, falls er beim Restart den Motor abwürgt – was bei einem fliegenden Start wie bisher kein Thema ist.

Bei einem stehenden Restart spät im Rennen könnte zudem viel Gummiabrieb auf einer Seite der Strecke liegen und möglicherweise eine Hälfte des Feldes benachteiligen. Ähnliches gilt für den Fall einer nicht gleichmäßig feuchten Strecke.

Dann wäre da noch die Reifenfrage: Beim Restart haben die Piloten unter Umständen unterschiedliche Gummimischungen im Einsatz, die noch dazu unterschiedlich alt sein könnten. Entsprechend groß wären die Gripunterschiede.

Denkbar wäre daher, dass sämtliche Fahrer bei einer Safety-Car-Phase sofort in die Box abbiegen, um sich frische Reifen für den Restart zu holen.

So oder so: Nach einem Rennstart hinter dem Safety-Car wird ab der Formel-1-Saison 2017 in jedem Fall stehend gestartet. Das ist bereits beschlossene Sache.

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Tags bernie ecclestone, f1, formel 1, regel, reifen, réglement, safety-car, safety-car-phase, start