Nigel Mansell kritisiert zu starres Regelwerk bei Formel-1-Regenrennen

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell äußert Kritik am Reglement der Rennserie, das bei Regenrennen viel zu starr sei.

Denn den Teams ist es selbst bei einem Wetterwechsel – wie beim Großen Preis von Brasilien 2016 – nicht erlaubt, zwischen Qualifying und Rennen die Fahrwerkshöhe anzupassen.

Die Konsequenz: Im Nassen schwimmen die Fahrzeuge eher auf, weil sie für andere Bedingungen abgestimmt wurden.

"Und wenn dein Auto zu tief liegt, kann kein Reifen mit diesen Verhältnissen klarkommen", meint Mansell.

Er fordert "eine Regel, wonach vor dem Rennen die Fahrwerkshöhe geändert werden kann, wenn das Wetter schlecht wird. Dann gibt es auch weniger Aquaplaning."

"Früher hatten wir ein kurzes Warmup vor dem Rennen", sagt Mansell. "Wenn das Wetter schlecht war, konnte man dann wenigstens die Fahrwerkshöhe anpassen."

Heute hingegen werde fast jedes Rennen auf nasser Strecke hinter dem Safety-Car gestartet. "Schade", findet Mansell. "Es sind die besten Fahrer der Welt. Sie sollten ein paar Installationsrunden im Nassen drehen, dann wissen sie, was Sache ist."

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Brasilien
Rennstrecke Interlagos
Fahrer Nigel Mansell
Artikelsorte News
Tags f1, fahrwerkshöhe, formel 1, regel, regenrennen, réglement, warmup, wetter