Ron Dennis kämpft vor Gericht gegen McLaren-Kündigung

Die Zukunft von Ron Dennis ist weiter ungewiss. Berichten zufolge hat der McLaren-Chef rechtliche Schritte gegen eine Freistellung unternommen.

Vergangenen Monat wurde bekannt, dass Ron Dennis vom McLaren-Aufsichtsrat informiert worden war, dass sein Vertrag bei McLaren nicht verlängert werden soll. Seitdem kämpft er darum, Chef des Formel-1-Teams zu bleiben.

Der 69-Jährige, der 25 Prozent der Anteile am Unternehmen besitzt (Mansour Ojjeh 25 Prozent, Mumtalakat Holding 50 Prozent), hat aber keine Absicht, seinen Platz zu räumen.

Er hat nun seinerseits finanzielle Unterstützung gesucht, die ihm eine Übernahme des Teams ermöglichen könnten. Das Angebot chinesischer Investoren, die Dennis' Job gesichert hätten, soll vom Aufsichtsrat jedoch abgelehnt worden sein.

Laut Sky News hat Dennis am Donnerstag und Freitag versucht, beim Obersten Gericht in London eine einstweilige Verfügung durchzusetzen, die seine Freistellung bis zum Ende seines Vertrags Mitte Januar 2017 verhindern sollte.

Laut des britischen Nachrichtensenders wurde er jedoch abgewiesen und am Freitagabend tagte der McLaren-Vorstand erneut. Dabei könnte die sofortige Freistellung von Dennis als Geschäftsführer beschlossen worden sein.

Von McLaren heißt es bezüglich Ron Dennis "kein Kommentar" und es gibt bisher auch keine offiziellen Dokumente, die das Ergebnis des Gerichtsbeschlusses bestätigen.

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