Toto Wolff: "Das Trauma von Malaysia wird noch eine Weile zu spüren sein"

Der Motorschaden, der Lewis Hamiltons in Malaysia mit großer Sicherheit den Sieg gekostet hat, sei auch bei den letzten Saisonrennen noch im Hinterkopf, sagt Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

"Ich habe mir das ganze Rennen lang Sorgen gemacht, dass das Auto es nicht schaffen würde", sagte Wolff nach dem Grand Prix der USA am vergangenen Sonntag. "Ich hatte Angst, dass das Gleiche noch einmal passieren könnte, das gleiche Gefühl, das gleiche Geräusch, das ich in Malaysia gehört habe. Ich war also froh, dass das es Auto ins Ziel geschafft hat."

Lewis Hamilton lag in Malaysia bequem in Führung, als in Runde 41 der 56 Rennrunden der Motor seines Mercedes in Rauch aufging. Seitdem macht sich Wolff Sorgen, dass sich ein solches Szenario wiederholen und am Ende vielleicht sogar den Titelkampf entscheiden könnte.

"Es läuft nie alles ganz glatt, aber ich glaube, von Motorseite her war alles so gut es sein konnte", sagte der Österreicher über Lewis Hamiltons Siegesfahrt in Austin. "In Malaysia kam das völlig unerwartet und es hängt uns noch immer nach. Das Trauma wird noch eine Weile zu spüren sein."

Aus diesem Grund wechselte Mercedes in Austin nach dem Training am Freitag sogar vorsichtshalber das Kraftstoffsystem, damit von daher keine Gefahr ausging.

"Es ist für die Jungs in der Box sehr stressig, denn sie tragen viel Verantwortung und haben viel Druck, und alles, was bewusst oder unbewusst gesagt wird, erhöht den Druck noch", erklärte er und meinte, das sei natürlich der falsche Weg. "Unser Job muss sein, den Druck abzubauen, denn die Verantwortung bleibt gleich. So arbeiten diese Jungs."

Mit Informationen von Jonathan Noble

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