Toto Wolff: Protest gegen Max Verstappen war Fehlkommunikation

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat in Austin erklärt, wieso sein Team den Protest gegen Max Verstappen in Suzuka zurückgezogen hat.

Max Verstappen hatte sich in Suzuka in der vorletzten Rennrunde heftigst gegen die Angriffe von Lewis Hamilton gewehrt, sodass der Mercedes-Pilot den Notausgang nehmen musste und dem Niederländer Platz 2 nicht mehr streitig machen konnte. Mercedes hatte anschließend Protest gegen die Fahrweise des Red-Bull-Piloten eingelegt.

"Das war eine Fehlkommunikation", erklärte Toto Wolff in Austin. "Als wir [er und Niki Lauda] die Strecke verlassen haben, sagte ich, dass das Manöver von Verstappen hart war, aber wahrscheinlich das, was wir in der Formel 1 sehen wollen. Es ist erfrischend und ich denke, dass die Fahrer das unter sich auf der Strecke ausmachen müssen. Wir beschlossen, uns nicht einzumischen."

"Dann gab es diesen unglücklichen Umstand, dass wir abgeflogen sind und das Team musste innerhalb von einer Minute entscheiden Protest einzulegen oder nicht. Und sie haben es getan", sagte Wolff weiter. "Als wir wieder miteinander kommunizieren konnten, 30 Minuten nach dem Abflug, beschlossen wir, den Protest zurückzuziehen."

Mit Informationen von Jonathan Noble

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Japan
Rennstrecke Suzuka
Fahrer Lewis Hamilton , Toto Wolff , Max Verstappen
Artikelsorte News
Tags formel 1, mercedes, verstappen