Trotz Schulden – Formel-1-Rennstrecke in Indien wird nicht verkauft

Die Jaypee Group, die Besitzer des Buddh International Circuit, auf dem von 2011 bis 2013 der Grand Prix von Indien ausgetragen wurde, hat trotz finanzieller Probleme keine Absicht, die Strecke zu verkaufen.

Mit 9 Milliarden Dollar (ca. 8,2 Milliarden Euro) stand die Jaypee Group Ende März 2016 in der Kreide und musste einige Vermögenswerte aus Geschäftszweigen wie Energie und Bau zu Geld machen, um Schulden bezahlen zu können. Trotzdem will das Unternehmen die Rennstrecke im Norden Indiens nicht verkaufen, auch wenn eine Rückkehr der Formel 1 in das Land mehr als unwahrscheinlich ist.

"Wir denken aus bekannten Gründen nicht daran, in naher Zukunft große Rennen wie die Formel 1 auszutragen, das bedeutet aber nicht, das wir die Strecke verkaufen wollen. Daran haben wir nicht im entferntesten gedacht", sagte Streckenchef Sameer Gaur. "Eine große Anlage wie den BIC zu unterhalten, ist sicher schwierig, aber wir haben das trotz der Einschränkungen gut geschafft." 

Die Hoffnung, dass der Grand-Prix-Sport eines Tages doch noch zurückkehren werde, hat Gaur noch nicht ganz aufgegeben. "Wir haben so eine große Rennstrecke gebaut, um Events wie die Formel 1 auszutragen. Unten den Umständen liegt unser Focus jetzt nicht darauf, aber wenn sich die Situation wieder bessert, werden wir sicher sehen, wie wir die Strecke besser nutzen können."

Der Grand Prix von Indien ist 2014 aus dem Formel-1-Kalender geflogen, obwohl der Vertrag der Strecke noch zwei Jahre weitergelaufen wäre. Seitdem finden nur lokale Rennen und Testfahrten von Autoherstellern auf dem Buddh International Circuit statt.

Mit Informationen von Rachit Thukral

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