Wutausbruch am Funk: FIA prüft Verhalten von Sebastian Vettel

Sein Wutausbruch und etliche Flüche am Funk beim Großen Preis von Mexiko haben für Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel womöglich noch ein Nachspiel.

Denn laut Informationen von Motorsport.com prüft der Automobil-Weltverband (FIA) nun, ob der deutsche Ferrari-Pilot mit seinen Äußerungen gegen bestehende Regeln verstoßen hat. Dies gilt als Vorstufe zu einer offiziellen Untersuchung gegen Vettel.

Vettel könnten die Paragraphen 12.1.1.c und 12.1.1.f aus dem internationalen Sportgesetzbuch des Weltverbands zum Verhängnis werden.

Dort heißt es sinngemäß: Strafen können ausgesprochen werden, wenn jemand den Sport, den Weltverband, dessen Angestellte oder andere Teilnehmer in Misskredit bringt oder ein Fehlverhalten an den Tag legt.

Im Falle eines Schuldspruchs drohen eine Verwarnung, eine Geldstrafe oder sogar eine Sperre für ein Formel-1-Rennen.

Und zumindest Christian Horner, Vettels ehemaliger Teamchef von Red Bull Racing, rechnet fest mit einer Bestrafung Vettels: "In keinem Sport ist es erlaubt, den Schiedsrichter zu beleidigen. Daher wäre ich überrascht, wenn man hier nicht einschreiten würde."

Vettel hatte beim Großen Preis von Mexiko seinem Ärger am Funk Luft gemacht und unter anderem FIA-Rennleiter Charlie Whiting scharf attackiert und beschimpft, sich unmittelbar nach dem Rennen aber bei Whiting entschuldigt.

Die Funksprüche, zwar von Piepstönen überlagert, waren live in der TV-Übertragung zu hören.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Mexiko
Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte News
Tags charlie whiting, f1, ferrari, fia, formel 1, sperre, sportgesetz, strafe, untersuchung, verhalten, weltverband