Maro Engel: Erfahrung aus Macau perfekt für Formel E

Formel-E-Neuzugang Maro Engel glaubt, dass ihm seine Vorliebe für Straßenkurse in seiner ersten Saison in einem Formel-Auto seit fast zehn Jahren zugute kommen wird.

Der Münchner wird ab Herbst für das monegassische Venturi-Team an den Start gehen und freut sich auf die Herausforderung, zum ersten Mal seit 2007 wieder ein Formel-Fahrzeug zu pilotieren. Damals fuhr Engel mit Carlin Motorsport in der Britischen Formel 3.

„Die Formel E hat mich schon immer interessiert: großartige Locations, ein großartiger Wettbewerb und sie scheint einfach ein toller Ort für Fahrer zu sein“, sagte Engel gegenüber Motorsport.com.

Seine Erfahrung und Bilanz in den Straßen von Macau, wo er 2014 und 2015 für Mercedes gewonnen hat, sollte von Vorteil in der Formel E sein, glaubt der 30-Jährige.

„Ich kann es kaum glauben, dass es schon so lange her ist, aber das Gefühl, das ich hatte, als ich wieder in ein Formel-Auto stieg, war sehr natürlich und ich habe gar nicht weiter darüber nachgedacht.“

„Ich habe gute Erinnerungen an meine Karriere im Formel-Auto und das Tollste von allem an der Formel E ist, dass sie auf Straßenkursen ausgetragen wird. Das liebe ich. Das ist für mich echter Rennsport und die Herausforderung ist groß“, erklärte er.

„Ich habe das immer sehr genossen und ich glaube, das sieht man auch an dem Erfolg, den ich in Macau hatte.

Da Engel seit neun Jahren Mercedes-Werksfahrer ist, liegt der Gedanke nahe, dass die Stuttgarter vielleicht auch Interesse an der Formel E haben. Maro Engel winkt aber sofort ab.

 

„Das ist von meinem Programm mit AMG getrennt. „Ich danke Mercedes und AMG, dass sie mir diese Gelegenheit ermöglichen, zu Venturi zu gehen und es neben meinem Programm mit ihnen zu machen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Den ersten Test im Venturi Formel E fuhr Engel bereits im Sommer 2015 und arbeitete auch an der Entwicklung des Venturi VM200-FE-02 für Saison drei mit.

Bildergalerie: Maro Engel

„Mir haben die Tests wirklich Spaß gemacht und dann führte eins zum anderen und ich bin glücklich, dass ich heute zum Venturi-Fahrer geworden bin und Stephane [Sarrazin] als Teamkollegen bekomme.“

Saison drei sollte für sein noch erfolgreicher werden, als es die zweite Saison der Formel E war, sagte Engel. „Wir haben viel Arbeit in private Tests und Technik in das neue Paket gesteckt und glaube, dass wir ein paar schöne Schritte nach vorne machen können.“

Das Gespräch führte Sam Smith

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