Nick Heidfeld befürchtet: Verletztes Handgelenk heilt nicht vollständig

Formel-E-Fahrer Nick Heidfeld laboriert noch immer an einer Verletzung, die er sich bei einem Zwischenfall im November 2015 zugezogen hat. Und er rechnet offenbar nicht mit einer vollständigen Genesung.

„Die Ärzte meinen, es könnte einige Monate dauern, bis es sich wieder ungefähr normal anfühlt. Aber ich denke eher, ich werde nie mehr die Beweglichkeit zurückerhalten, die ich vor dem Unfall hatte“, sagt Heidfeld im Gespräch mit Motorsport.com.

Der Deutsche hatte beim Malaysia-Rennen der Formel E eine Bänderverletzung im rechten Handgelenk erlitten und war daraufhin gezwungen gewesen, sowohl in der Formel E als auch in der Langstrecken-WM (WEC) einzelne Meisterschaftsläufe auszulassen.

Zuletzt saß Heidfeld jedoch wieder in seinem Mahindra-Cockpit in der Formel E. Weil das Handgelenk einigermaßen mitspielte, wie er sagt: „Es reichte aus, um das Rennen zu fahren. Aber gegen Rennende hatte ich nicht mehr so viel Kraft, wie ich es mir gewünscht hätte.“

Insgesamt schreite der Heilungsprozess allerdings „sehr schnell“ voran, meint Heidfeld.

Und einbremsen werde ihn dies ohnehin nicht. „Zum Glück brauchst du im Motorsport keine so große Beweglichkeit in deiner Hand“, erklärt Heidfeld. Die aktuelle Beweglichkeit seines Handgelenks reiche aus. „Und die Kraft kommt dann schon zurück. Es braucht einfach seine Zeit.“

Das Gespräch führte Rachit Thukral

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