Vorschau Formel-E-Rennen in Berlin: Ausweichstandort Alexanderplatz

Am Wochenende gastiert die Formel E zum zweiten Mal in der deutschen Hauptstadt Berlin, mitten im Zentrum am Alexanderplatz.

Der diesjährige Berlin ePrix stand lange auf der Kippe, nachdem der geplante Austragungsort am ehemaligen Flughafen Tempelhof – wo der ePrix 2015 stattfand – nicht mehr zur Verfügung stand, da auf dem Gelände seit Monaten Flüchtlinge untergebracht sind.

Vor einem Jahr das keiner ahnen können, erklärte eine Sprecherin des Berliner Senats gegenüber Motorsport.com. Daher habe man nach einem Ersatz für den ehemaligen Flughafen gesucht und der Veranstalter habe sich für die Karl-Marx-Allee unweit des Alexanderplatzes entschieden. Der sei allerdings nur ein „Ausweichstandort“ für dieses Jahr und nicht dauerhaft in der Planung.

Bildergalerie: ePrix von Berlin 2015

Der neue, nur 2,030 Kilometer lange Straßenkurs umfasst insgesamt elf Kurven und eine Schikane und in der Formel E war die Begeisterung groß, als der Kurs vorgestellt wurde.

„Die neue Strecke liegt an einem tollen Ort", freute sich Formel-E-Chef Alejandro Agag. "Die vielen historischen Gebäude und der Fernsehturm im Hintergrund werden uns viele großartige Fernsehbilder bringen. Ich kann versichern, dass sich jeder, der in der Serie engagiert ist, um ein fantastisches Event bemühen wird. Berlin bedeutet uns sehr viel.“

„Ich denke, es wird sehr interessant, im Herzen von Berlin zu fahren. Das Konzept der Formel E ist es ja, den Motorsport zu den Menschen in die Stadt zu bringen, und das wird in diesem Jahr in Berlin gelingen", sagt der Champion der vergangenen Saison, Nelson Piquet,  „Es werden sicher ein paar tolle Manöver an den Spitzkehren zu sehen sein und wir geben alles für eine fantastische Show in Deutschland!"

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