Zu leise: Formel E denkt über künstlichen Sound nach

Das Surren der Elektromotoren ist ein Markenzeichen der Formel E, doch dieses Geräusch ist vielleicht schon bald nicht mehr laut genug.

Das hat Formel-E-Serienchef Alejandro Agag bei einer Pressekonferenz in Buenos Aires erklärt.

"Es wird derzeit intensiv über Sicherheit im Straßenverkehr gesprochen und darüber, dass Elektroautos keinen Lärm produzieren."

Herannahende Elektroautos könnten von anderen Verkehrsteilnehmern leicht überhört werden. "Deshalb", so Agag, "gibt es Überlegungen, die Autos mit einem künstlichen Sound zu versehen, wenn sie mit bestimmten Geschwindigkeiten unterwegs sind."

Die Formel E könnte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, meint Agag.

"Allerdings nur, wenn die Fahrzeuge in der Boxengasse sind oder sich sehr langsam bewegen. Im Renntrimm werden sie in jedem Fall ihren natürlichen Sound haben."

Eben dieser Sound, der oft mit dem Geräusch von funkferngesteuerten Spielzeugautos verglichen wird, ist oft Gegenstand von Kritik am Konzept der Formel E.

Hörprobe: So klingt die Formel E derzeit!

 

 

 

 

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Tags alejandro agag, elektrisch, elektro, formel e, geräusch, künstlich, lärm, motorsound, sound