Mercedes steigt 2017 in US-Sportwagen-Serie ein

Der deutsche Autohersteller Mercedes wird ab 2017 mit mindestens 3 GT3-Fahrzeugen in der US-amerikanischen IMSA-Sportwagen-Rennserie vertreten sein.

"Nordamerika ist traditionell ein sehr wichtiger Markt für uns", sagt Mercedes-AMG-Chef Tobias Moers. "Die hohe Nachfrage für unser GT3-Auto hat uns dazu bewogen, ein Kundensport-Programm in den Vereinigten Staaten aufzubauen."

Die Planungen sehen vor, dass Riley Motorsports 2 Autos einsetzt, 1 weiteres Fahrzeug vom Typ Mercedes-AMG GT3 wird vom Team Stevenson Motorsports an den Start gebracht.

Bei Riley Motorsports sollen unter anderem Jeroen Bleekemolen, Ben Keating und Cooper MacNeil zum Einsatz kommen, für Stevenson Motorsports wird Kenny Habul antreten.

Bereits beim IMSA-Test in Daytona in der kommenden Woche wird mindestens 1 Mercedes-AMG GT3 auf der Strecke erwartet.

Zudem könnte Mercedes 2017 mit weiteren Kundensport-Autos in der Pirelli-World-Challenge vertreten sein.

In jedem Fall baut der Hersteller in Mooresville im US-Bundesstaat North Carolina ein Technologie- und Logistikzentrum auf, das von Riley Motorsports betreut werden soll. Ausgehend von dieser Basis will Mercedes seine Kundenteams technisch unterstützen.

"Der Plan sieht vor, dem AMG-Kundensport-Programm in den USA genau die gleiche umfangreiche Hilfestellung zu bieten, wie wir sie unseren Kunden in Europa schon seit Jahren zukommen lassen", erklärt AMG-Kundensport-Leiter Jochen Bitzer.

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