Startschuss für neue Autos bei den Tests in Daytona

Bei den zweitägigen Testfahrten zur IMSA WeatherTech Sportwagenmeisterschaft auf dem Daytona International Raceway debütierten am Dienstag einige der neuen Autos, die 2016 starten werden.

Insgesamt drehten 24 Autos ihre Runden, wie schnell sie waren, wissen aber nur die Teams, da keine Zeiten veröffentlicht wurden und die Testfahrten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Der Ford GT und der BMW M6 GTLM fuhren zum ersten Mal auf einer Rennstrecke, ebenso wie die neue Corvette C7.R in der GT-Le-Mans-Klasse (GTLM).

„Es ist aufregend, hier zu sein. Jetzt müssen wir das Projekt nicht mehr geheim halten“, sagte Mike O’Gara, Teammanager des Ford Chip Ganassi Racing Teams. „Bisher funktioniert das Auto wunderbar. Unsere Hauptaufgabe hier ist, möglichst viele Kilometer abzuspulen und die Haltbarkeit zu testen, zu sehen, was kaputtgeht und zu sehen, dass sich die Fahrer im Auto wohlfühlen und gut miteinander und den Ingenieuren arbeiten.“

Doug Fehan, Programmmanager bei Corvette Racing, freute sich über die neuen Ford-Autos im Fahrerlager und lobte den amerikanischen Rennsport über den grünen Klee.

„Ich glaube, das ist eine Demonstration, welchen Einfluss Straßenrennen in Nordamerika auf die weltweite Automobilindustrie haben, wenn man so viele Hersteller anziehen kann, wie Ferrari, Porsche, Corvette, BMW und jetzt auch Ford.“

Der größte Unterschied zur letztjährigen Corvette sei der neue Überrollkäfig, der es erlaubt, eine abnehmbare Luke im Dach anzubringen, erklärte Fehan. Außerdem hat die C7.R unter anderem einen größeren Frontsplitter und einen neuen Heckdiffusor. Der Heckflügel ist etwas anders platziert als bisher.

Pilotiert wird die Corvette mit der Startnummer 3 von Jan Magnussen und Antonio Garcia, das Schwesterauto fahren Tommy Milner und Oliver Gavin. Weitere Fahrer sollen noch bekanntgegeben werden.

Am Montag kündigte das Team Mike Rockenfeller und Marcel Fässler für das Rolex 24 in Daytona und für die 12 Stunden von Sebring an. Bei den 24 Stunden von Le Mans werden außerdem Jordan und Ricky Taylor am Start sein.

BMW hatte einen etwas holprigen Start. Die Bayern hatten am Vormittag Probleme mit einem kaputten Getriebe und mussten bis zum Nachmittag auf ein Ersatzteil warten.

Damit waren auch die Fahrer Bill Auberlen, John Edwards und Lucas Luhr erst mal zum Zuschauen verdammt und konnten dem kanadischen DTM-Piloten Bruno Spengler Gesellschaft leisten, der ebenfalls in Florida war.

Viel Neues auch bei den GT3-Autos

In der GT-Daytona-Klasse (GTD) gab es ebenfalls einige Neuigkeiten zu bewundern, inklusive einiger Modelle von Lamborghini, Audi, BMW, Aston Martin und Mercedes.

Der Lamborghini Huracán GT3, der in Europa von Grasser Motorsports eingesetzt wird, wird in Daytona von Change Racing, O’Gara Motorsports und Paul Miller Racing getestet, während die Teams auf ihre Autos für 2016 warten.

Madison Snow, Bryan Sellers und Bryce Miller testen ebenfalls einen Lamborghini für Paul Miller Racing. Corey Lewis, Richard Antinucci und Justin Marks für Change Racing.

Einige der Lamborghini-Teams werden am kommenden Wochenende beim Lamborghini Super Trofeo World Final, dem letzten Rennen der Super Trofeo Nordamerika, Europa and Asien-Serie auf dem Sebring International Raceway um Punkte und Ehren fahren.

Im Feld der GT3-Renner waren neben den Lamborghinis auch der BMW M6 GT3, der TRG-AMR Aston Martin GT3 und der Audi R8 LMS GT3 zu bewundern.

Mercedes hat gleich drei Autos dabei: den Mercedes-AMG GT3 und zwei Mercedes SLS AMG GT3.

Vervollständigt wird das GTD-Feld von Riley Motorsports mit einer Dodge Viper GT3-R und Autometrics Motorsports mit dem 24 Porsche 997 GT3-R.

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