Indy 500: Dienstagstraining fällt ins Wasser

Am Tag nach der Andretti-Dominanz machten Regenfälle in Indianapolis die Austragung des zweiten Freien Trainings zum 100. Indy 500 unmöglich.

Gemäß Zeitplan hätte am Dienstag das zweite Freie Training zur 100. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis über die Bühne gehen sollen. Doch stundenlanger Nieselregen sorgte dafür, dass sich am Indianapolis Motor Speedway stundenlang kein Rad drehte.

Der ursprüngliche Zeitplan sah Fahrbetrieb von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 18:00 Uhr bis 0:00 Uhr MESZ vor. Kurz vor 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MESZ) kam seitens der IndyCar-Offiziellen angesichts der Wettersituation die Information, dass die Strecke am Dienstag nicht mehr geöffnet wird.

Andretti Autosport bereits am Montag mit Vorahnung

Somit müssen die IndyCar-Teams ihre ursprünglich für Dienstag geplanten Abstimmungsarbeiten auf Mittwoch vertagen. Im ersten Freien Training am Montag hatte Andretti Autosport den besten Auftakt zum diesjährigen IndyCar-Saisonhöhepunkt hingelegt – nicht zuletzt, deshalb, weil die Truppe rund um Teambesitzer Michael Andretti in Erwartung des dienstäglichen Regens gewisse Punkte im Arbeitsprogramm zeitlich nach vorn verschob.

Chronologie: So lief das 1. Freie Training zum 100. Indy 500

Marco Andretti fuhr am Montag mit einer Rundenzeit von 39,305 Sekunden (228,978 Meilen pro Stunde) die Bestzeit. Carlos Munoz (2.), Ryan Hunter-Reay (3.), Alexander Rossi (4.) und Townsend Bell (6.) klassierten sich ebenfalls in den Top 6 der Zeitenliste, wobei Rossi wie gehabt den in Kooperation mit Bryan Herta Autosport eingesetzten Andretti-Boliden fährt.

Bildergalerie: 100. Indy 500

Der einzige, dem es am Montag gelang, in die Andretti-Phalanx einzubrechen, war Scott Dixon. Der IndyCar-Titelverteidiger in Diensten von Chip Ganassi Racing reihte sich auf Platz fünf der Zeitenliste des ersten Freien Trainings ein.

Dixon realisierte seine Rundenzeit von 39,676 Sekunden jedoch in Alleinfahrt, wohingegen die Andretti-Truppe auf ihren schnellsten Runden fast geschlossen im Pulk unterwegs war. Lediglich Townsend Bell, der nur das Indy 500 für das Team fährt, fuhr seine Zeit wie Ganassi-Pilot Dixon ohne Windschatten.

Vorjahressieger Juan Pablo Montoya begann den Fahrbetrieb zum diesjährigen Indy 500 auf Platz 13.

Historie: Die Geschichte des Indy 500 seit 1911

Für Mittwoch, Donnerstag und Freitag stehen in Indianapolis weitere Freie Trainings auf dem Programm, bevor es am Wochenende im Qualifying um die Ermittlung der 33 Startplätze geht.

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