24h Nürburgring 2017: Veranstalter wollen GT3-Spitzenautos einbremsen

Die Veranstalter des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife haben angekündigt, die Spitzenfahrzeuge der GT3-Kategorie für 2017 einbremsen zu wollen.

Gemeinsam mit dem deutschen Motorsport-Bund (DMSB) und den Herstellervertretern wolle man eine "maßvolle Senkung der Spitzengeschwindigkeiten" erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Die Nürburgring-Nordschleife ist eine Strecke, die einem Piloten alles abverlangt", sagt Rennleiter Walter Hornung.

"Alle Beteiligten sind der übereinstimmenden Meinung, dass ein technisches Wettrüsten in der GT3-Kategorie dem nicht nur entgegenlaufen würde, sondern auch die Fahrzeuge auf die Dauer gesehen zu schnell für die Nordschleife machen könnte."

"Unser Bestreben ist deshalb, die Rundenzeiten der Topteams durch technische Vorschriften in einem vernünftigen Rahmen zu halten."

Es soll eine "auf möglichst breiter Basis tragfähige Lösung" entworfen werden, wie DMSB-Generalsekretär Christian Schacht erklärt.

Wie diese Lösung konkret aussehen werde, stehe jedoch noch nicht fest. Man wolle sich ausreichend Zeit nehmen, um das "Bündel an Maßnahmen" auf den Weg zu bringen.

"So vermeiden wir, dass wir wichtige Teile des Reglements im Nachhinein noch einmal anpassen müssen", meint Hornung.

Das berühmte 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife wird im kommenden Jahr vom 25. bis 28. Mai 2017 ausgetragen.

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