Remy Gardner aus Gefängnis frei, fährt auf Phillip Island

Remy Gardner wird wohl diese Woche beim Australien Grand Prix auf Phillip Island in der Moto2-Klasse fahren können. Er sei aus dem Gefängnis in Japan frei gekommen.

Wayne Gardner und sein Sohn Remy Gardner sind am Motegi-Wochenende in Japan verhaftet worden. Die beiden Australier seien laut Medienberichten ohne den in Japan vorgeschriebenen internationalen Führerschein unterwegs gewesen – was in diesem Land einem Fahren ohne Führerschein gleich kommt.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass Remy Gardner diese Woche seinen Heim-GP auf Phillip Island nicht würde fahren können, Anthony West stand als Ersatzmann zur Debatte. Nun heißt es aber, dass er heute Abend Japan wird verlassen können und damit könnte er fahren.

Bei 500er-Legende Wayne Gardner ist die Situation weniger klar. Bestätigt ist derweil nur, dass er Unterstützung vom australischen Konsulat erhält.

"Wir haben klarerweise Herrn Gardner und seinem Sohn die Unterstützung des Konsulat zugesagt", so die australische Außenministerin Julie Bishop gegenüber Nine Network.

"Die Details dieses Vorfalles sind uns berichtet worden, allerdings konnten wir die bislang nicht verifizieren. Aber wir werden weiterhin jegliche Unterstützung liefern, die wir können, solange er im Gefängnis festgehalten wird."

Im The Daily Telegraph ist eine Pressemitteilung der Polizei der Präfektur Tochigi abgedruckt gewesen: "Der Verdächtige hat mutmaßlich Gewalt angewendet und sein Opfer am Kragen gepackt, darüber hinaus wurden Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung in Hiyama begangen, passiert um gegen 08:00 Uhr am 16. Oktober."

"Wayne Gardner, 57, wurde um 08:40 Uhr am Tatort festgenommen. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe."

 

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