Eugene Laverty: Dann lieber Superbike

Eugene Laverty will nur in der MotoGP bleiben, wenn er nächstes Jahr wenigstens eine Ducati GP16 bekommt. Auf Zweijahres-Maschinen hat er keine Lust mehr.

Und der Ire hat prinzipiell guten Grund Anforderungen zu stellen. Letztes Jahr gelangen ihm in den 18 Saisonrennen auf der Open-Honda insgesamt nur neun WM-Punkte.

Nach acht MotoGP-Rennen in der aktuellen Saison hat Eugene Laverty nun schon 48 Zähler gesammelt. Eine Steigerung von über 500 Prozent bei nicht einmal der Hälfte aller Rennen.

Der Aspar-Pilot hat mit seiner Ducati GP14 dieses Jahr in allen Rennen Punkte geholt, Highlight war Rang vier in Argentinien.

"Alles, was ich will, ist eine GP16, um mal eine richtige Chance zu haben." - Eugene Laverty

„Mein Vertrag läuft Ende des Jahres aus und ich hätte natürlich Interesse, hier mit einem besseren Motorrad weiter zu machen – wenn es eine GP16 gibt, habe ich definitiv Interesse“, sagte Laverty gegenüber BT Sport.

„Aber an einer GP15 habe ich kein Interesse. Auch wenn die besser ist, als unser derzeitiges Motorrad, ist es dann immer noch ein zwei Jahre altes Motorrad. Alles, was ich will, ist eine GP16, um mal eine richtige Chance zu haben.“

Eugene Laverty feiert auf dem Podest von Laguna Seca 2013
Eugene Laverty feiert sein Superbike-WM-Podest von Laguna Seca 2013

Foto James Holland

Sollte sich das nicht ausgehen, dann kann er sich auch eine Rückkehr in die Superbike-Weltmeisterschaft vorstellen.

„Ich prüfe auch die Superbike, denn dort sind einige Werks-Optionen offen, auf Motorrädern, die Rennen gewinnen können. Das wäre auch eine tolle Chance.“

2009 und 2010 war Laverty Supersport-Vizeweltmeister, 2013 gelang ihm das in der Superbike-WM. Aus seinen 104 Superbike-Rennen hat er 33 Podeste, darunter 13 Siege geholt.

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Fahrer Eugene Laverty , Alvaro Bautista
Teams Aspar Racing Team
Artikelsorte News