Motorrad-Legende Agostini: „Es gab keine Verschwörung gegen Rossi“

Der 15-malige Motorrad-Weltmeister Giacomo Agostini hält den Ausgang der MotoGP-Saison 2015 nicht für ein abgekartetes Spiel zugunsten von Jorge Lorenzo.

Der Yamaha-Fahrer Lorenzo hatte im vergangenen Jahr den WM-Titel eingefahren, nachdem sich sein Teamkollege Valentino Rossi über mehrere Rennwochenenden hinweg eine Privatfehde mit Honda-Pilot Marc Marquez geliefert hatte.

Dieser Streit hatte in Sepang in einer Kollision zwischen Rossi und Marquez gemündet, woraufhin Rossi beim letzten Saisonrennen in Valencia aus der letzten Startreihe losfahren musste und so seine Titelchancen einbüßte.

Seither stellen sich MotoGP-Fans rund um die Welt die Frage: Hat Marquez Lorenzo zum Weltmeister gemacht, indem er gegen Rossi gefahren ist?

Motorrad-Legende Agostini verneint und sagt: „Es gab keine Verschwörung gegen Rossi.“

„Wer auch immer glaubt, dass es eine Verschwörung gab, wird das für den Rest seines Lebens glauben. Denn es gibt viele Menschen, die mit ihrem Herzen denken und nicht mit ihrem Kopf. Und diese Menschen ändern ihre Meinung nur selten“, sagt der Italiener im Gespräch mit der AS.

Dass der Motorrad-Weltverband (FIM) und Honda die Telemetrie-Daten zum Zwischenfall um Rossi und Marquez unter Verschluss halten wollen, sei auch nicht als „Vertuschung“ zu werten.

„Sie wollten die Kontroverse einfach beenden“, meint Agostini. „Denn wenn sie weiter befeuert wird, ist das schlecht.“

Er halte es zudem für „sehr unwahrscheinlich“, dass sich dergleichen in der MotoGP-Saison 2016 wiederhole, so Agostini abschließend.

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