Nach Strafe: Valentino Rossi erwägt Startverzicht beim Finale

MotoGP-Superstar Valentino Rossi könnte auf eine Teilnahme beim Finale in Valencia und damit auf seine WM-Titelchance verzichten.

„Ich muss erst noch entscheiden. Aber vielleicht gehe ich gar nicht an den Start“, sagt der Italiener.

Yamaha-Fahrer Rossi war nach dem Grand Prix von Malaysia in Sepang für ein umstrittenes Manöver gegen Marc Marquez (Honda) mit einer Strafversetzung ans Ende der Startaufstellung belegt worden – für das Saisonfinale in Valencia.

Rossi und Marquez waren im Rennen aneinandergeraten, wobei es zur Berührung kam und Marquez stürzte (zum Video!). Die Rennleitung erkannte eine Absicht bei Rossi, seinen Rivalen abzudrängen und sprach besagte Strafe aus.

Rossi empfindet dies als „unfair“ und meint: „Ich wollte nicht, dass er stürzt. Ich kann mich da nur wiederholen: Es tut mir leid, dass er zu Fall gekommen ist. Ich wollte ihn nur aus dem Konzept bringen.“

Er habe sich in seiner Karriere stets fair verhalten, betont Rossi. Marquez hingegen sei „ganz sicher ein schlechter Verlierer“. Der junge Spanier bewertet den Zwischenfall naturgemäß ganz anders als sein älterer Rivale.

„Ich hatte es ja schon am Donnerstag gesagt“, meint Rossi. „Das alles ist die Revanche für Argentinien und Assen. [Emilio] Alzamora (Marquez‘ Manager; Anm. d. Red.) hat mir das bestätigt. Marc glaubt offenbar, er hat wegen mir den Titel verloren.“

Und nun droht Rossi seinerseits der Verlust des WM-Titels. Denn er geht zwar mit sieben Punkten Vorsprung auf seinen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo in das Finale, aber mit dem großen Handicap des letzten Startplatzes. Sofern er überhaupt antritt…

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP von Malaysia
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Valentino Rossi , Marc Marquez
Artikelsorte News