Wayne Gardner nach Gefängnis in Japan: "So etwas möchte ich nie wieder erleben"

Wayne Gardner ist wieder zuhause in Australien und hat seine Zeit in einem japanischen Gefängnis als absolut schrecklich beschrieben.

"Es war schrecklich, so etwas möchte ich nie wieder erleben", sagte Wayne Gardner nach seiner Ankunft in Sydney. "Ich konnte mit niemand Kontakt haben, das war das Problem. Ich war 12 Tage lang in einer Zelle eingesperrt, ohne Kontakt zur Außenwelt. Es war ziemlich schrecklich."

Der Weltmeister von 1987 erklärte, auch die australische Regierung hätte ihm kaum geholfen. "Ihr habt keine Ahnung, was in solchen Situationen passiert. Und du wirst von jeglicher Kommunikation abgeschnitten. Und wenn dein Sohn Rennen fährt und sie sagen dir nicht, wo er ist, wie es war, hatte er einen Unfall..."

Es sei "schrecklich" gewesen, wie man ihn behandelt habe, wiederholte Gardner. "Ich will jetzt nur meine Eltern sehen und sichergehen, dass es ihnen gutgeht. Es war das erste Mal, dass ich im Gefängnis war, also war es für alle ein kleiner Schock."

Wayne Gardner war vor zwei Wochen gemeinsam mit seinem Sohn in Fuji verhaftet worden. Der Australier war laut Aussagen der japanischen Polizei nach einem Unfall am Morgen des Grand Prix von Japan in eine Schlägerei verwickelt gewesen und verhaftet worden.

Remy wurde wenig später wieder entlassen und konnte eine Woche später am Moto2-Rennen auf Phillip Island teilnehmen. Wayne Gardner kam erst vergangene Woche wieder auf freien Fuß und kam am Samstag wieder in Australien an.

Mit Informationen von Andrew van Leeuwen

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Rennserien MotoGP
Fahrer Wayne Gardner , Remy Gardner
Artikelsorte News
Tags gefängnis, motogp, wayne gardner